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Sprüche 9

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, / hat es mit sieben Säulen ausgeschmückt.
2Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt / und auch schon ihren Tisch gedeckt.
3Nun schickt sie ihre Dienstmädchen / auf den Marktplatz der Stadt:
4"Wer unerfahren ist, der kehre hier ein! / Wer etwas lernen will, ist eingeladen!" / So rufen sie aus.
5"Kommt und esst von meinem Mahl / und trinkt von meinem guten Wein!
6Lasst ab von der Einfalt und lebt, / und geht auf dem Weg des Verstands!"
7Wer einen Spötter ermahnt, erntet nur Schimpf; / und wer einen Gottlosen rügt, kriegt sein Teil davon ab.
8Rüge den Zuchtlosen nicht, sonst hasst er dich nur! / Rüge den Weisen, er liebt dich dafür!
9Unterrichte den Weisen, dann wird er noch weiser; / belehre den, Gerechten, so lernt er noch mehr!
10Der Anfang aller Weisheit ist Ehrfurcht vor Jahwe. / Den Heiligen erkennen, das ist Verstand.
11Denn durch mich werden deine Jahre vermehrt, / durch mich verlängert sich dein Leben.
12Wenn du weise bist, dann hast du selbst etwas davon. / Und auch wenn du ein Spötter bist, musst du die Folgen tragen.
13Frau Torheit ist eine schamlose Dirne / und hat nie etwas erkannt!
14Da sitzt sie an ihrem Hauseingang, / sie thront auf dem Marktplatz der Stadt,
15um einzuladen, den, der vorübergeht, / der einen geraden Weg verfolgt:
16"Wer unerfahren ist, der kehre hier ein! / Wer etwas lernen will, ist eingeladen!
17Gestohlenes Wasser ist süß, / und heimlich entwendetes Brot, / das schmeckt besonders gut!"
18Doch wer ihr folgt, weiß nicht, dass dort die Schatten hausen, / denn die Geister der Toten sind bei ihr zu Gast.







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