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Sprüche 28

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Der Schuldige flieht, auch wenn ihn keiner verfolgt, / der Gerechte tritt sicher auf wie ein Löwe.
2Ist Aufruhr im Land, mehren sich die Herrscher, / durch einen klugen und einsichtigen Mann hat das Recht lange Bestand.
3Ein armer Mann, der den Geringen bedrückt, / ist wie ein Wolkenbruch, der die Ernte wegschwemmt.
4Wer die Weisung preisgibt, rühmt den Frevler, / wer die Lehre beachtet, bekämpft ihn.
5Böse Menschen verstehen die Wahrheit nicht, / wer nach Jahwe sucht, versteht alles.
6Besser arm und untadelig sein, / als ein Reicher, der krumme Wege geht.
7Der verständige Sohn befolgt das Gesetz, / doch wer mit Verschwendern Umgang hat, macht seinem Vater Schande.
8Wer seinen Besitz durch Zins und Wucher mehrt, / sammelt es für einen, der sich über Arme erbarmt.
9Wer Gottes Weisung nicht mehr hört - selbst dessen Gebet ist ein Gräuel.
10Wer redliche Menschen auf böse Wege verführt, fällt in die eigene Grube, / doch die Aufrichtigen nehmen Gutes in Besitz.
11Der Reiche hält sich selbst für klug, / doch ein verständiger Armer durchschaut ihn.
12Wenn Gerechte triumphieren, ist die Herrlichkeit groß, / sind Verbrecher obenauf, versteckt sich der Mensch.
13Wer seine Sünden verheimlicht, dem geht es nicht gut. / Doch wer sie bekennt und sie lässt, über den erbarmt sich Gott.
14Wie glücklich ist der, der ehrfürchtig lebt! / Ins Unglück stürzt, wer starrsinnig bleibt.
15Ein brüllender Löwe und ein gieriger Bär, / so ist ein gottloser Herrscher für ein armes Volk.
16Mancher Fürst ist arm an Verstand aber reich an Erpressung. / Wer Ausbeutung hasst, bleibt lange im Amt.
17Wer einen Mord auf dem Gewissen hat, / flieht oft bis in den Abgrund. / Man halte ihn nicht auf.
18Wer redlich lebt, wird Hilfe finden, / wer krumme Wege geht, / kommt plötzlich zu Fall.
19Wer seinen Acker bebaut, hat reichlich Brot, / wer windigen Geschäften nachgeht, hat reichlich Not.
20Ein treuer Mann wird reich gesegnet; / doch wer schnell reich werden will, bleibt nicht ohne Schuld.
21Parteilichkeit ist gar nicht gut. / Mancher wird zum Verbrecher schon für ein Stück Brot.
22Nach Reichtum hastet der habgierige Mann, / er weiß nicht, dass Mangel über ihn kommt.
23Wer einen Menschen zurechtweist, erntet mehr Dank, / als einer, der immer nur schmeichelt.
24Wer Vater oder Mutter beraubt und meint, das sei kein Unrecht, / der macht sich zum Freund des Verbrechers.
25Wer breit sich brüstet, erregt nur Streit, / wer auf Jahwe vertraut, hat immer genug.
26Wer auf sich selbst vertraut, ist ein Narr, / wer der Weisheit folgt, ist in Sicherheit.
27Wer dem Armen hilft, hat keinen Mangel, / doch wer die Augen vor ihnen verschließt, / dem mangelt es nicht an Flüchen.
28Sind die Gottlosen obenauf, versteckt sich der Mensch, / doch wenn sie verschwinden, bekommen Gerechte die Macht.







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