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Sprüche 27

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Rühme dich nicht des morgigen Tages, / denn du weißt nicht, was ein Tag gebiert.
2Mag ein anderer dich loben, doch nicht dein eigener Mund, / ein Fremder mag dich rühmen, doch nicht deine eigenen Lippen.
3Ein Stein ist schwer, Sand eine Last, / noch schwerer wiegt der Ärger, den man mit Dummen hat.
4Grimm ist grausam und Zorn schäumt über, / doch wer besteht vor der Eifersucht?
5Besser ein offener Tadel, / als Liebe, die ängstlich schweigt.
6Treu gemeint sind die Schläge von dem, der dich liebt, / doch reichlich die Küsse des Hassers.
7Der Satte verschmäht den besten Honig, / dem Hungrigen ist alles Bittere süß.
8Wie ein Vogel, der weit vom Nest weg fliegt, / ist ein Mensch, der seine Heimat verlässt.
9Salböl und Weihrauch erfreuen das Herz, / die Freundlichkeit des Freundes die bekümmerte Seele.
10Den Freund und deines Vaters Freund gib niemals auf! / Lauf nicht zu deinem Bruder wenn du in Schwierigkeiten bist! / Besser ein Nachbar in der Nähe als ein Bruder in der Ferne.
11Werde weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, / damit ich den widerlegen kann, der mich beschimpft.
12Der Kluge sieht das Unglück voraus und bringt sich in Sicherheit, / der Unerfahrene geht weiter und wird bestraft.
13Nimm sein Gewand, denn er hat für den Fremden gebürgt, / pfände ihn wegen der Ausländerin.
14Wer frühmorgens seinen Nächsten allzu laut grüßt, / dem wird es als Verwünschung ausgelegt.
15Ein tropfendes Dach, das am Regentag nervt, / gleicht sehr einer zänkischen Frau.
16Willst du sie aufhören lassen? / Dann kannst du versuchen, den Wind festzuhalten / und Öl mit den Fingern zu greifen.
17Ein Messer wetzt das andere, / durch Umgang mit anderen bekommt man den Schliff.
18Wer den Feigenbaum hütet, bekommt die Feigen zu essen, / wer seinen Herrn beschützt, wird geehrt.
19Im Spiegel des Wassers erkennst du dein Gesicht, / im Spiegel deiner Gedanken dich selbst.
20Totenreich und Unterwelt werden nie satt, / auch die Augen des Menschen sehen niemals genug.
21Was der Tiegel für das Silber, / der Schmelzofen fürs Gold, / ist der Ruf für den Mann.
22Wenn du den Narren im Mörser zerstampfst, / wenn der Stößel ihn trifft wie die Körner, / seine Dummheit treibst du nicht aus.
23Sorge für dein Kleinvieh, / achte auf deine Herden,
24denn Geldbesitz ist nicht von Dauer, / selbst eine Krone wird nicht immer vererbt.
25Ist das Heu geräumt, erscheint frisches Gras / und man sammelt die Kräuter der Berge.
26Die Lämmer geben dir Kleidung und / die Böcke Geld für ein Feld.
27Die Ziegen geben reichlich Milch / und du hast Nahrung für dein Haus / und noch für deine Mägde den Lebensunterhalt.







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