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Sprüche 25

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Auch die folgenden Sprüche stammen von Salomo. Sie wurden gesammelt von Männern des Königs Hiskija von Juda.
2Ist es Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen, / so ist es der Könige Ehre, eine Sache zu erforschen.
3Der Himmel an Höhe, die Erde an Tiefe, und die Gedanken der Könige - unerforschlich sind sie.
4Entferne die Schlacken aus dem Silber, / dann gelingt dem Goldschmied ein Schmuckstück.
5Entferne den Gottlosen vom König, / dann regiert er gerecht und seine Herrschaft besteht.
6Tritt vor dem König bescheiden auf / und stell dich nicht an den Platz der Großen.
7Es ist besser, man ruft dich auf den höheren Platz, / als dass man dich vor Edlen herabsetzt. Was du mit deinen Augen erblickt hast,
8bringe nicht so schnell zum Gericht! / Denn was willst du machen, wenn dich dein Nächster beschämt?
9Trag deinen Streit mit deinem Mitmenschen aus, / aber gib nicht das Geheimnis eines anderen preis,
10sonst schmäht dich jeder, der davon hört, / und du behältst einen üblen Ruf.
11Wie goldene Äpfel auf silbernen Schalen / ist ein rechtes Wort zur richtigen Zeit.
12Wie ein goldener Ring, wie feinster Schmuck / ist ein weiser Mahner für ein offenes Ohr.
13Wie kühlender Schnee am Erntetag, / so ist ein treuer Bote für den, der ihn schickt: / eine erfrischende Freude für seinen Herrn.
14Wie Wolken und Wind, aber kein Regen, / ist jemand, der Versprechungen macht, sie aber nicht hält.
15Mit Geduld wird ein Vorgesetzter umgestimmt, / denn eine sanfte Zunge kann den Widerstand brechen.
16Hast du Honig gefunden, iss nur so viel dir bekommt, / sonst wirst du ihn satt und erbrichst.
17Mach dich selten im Haus deines Nächsten, / sonst wird er dich satt und verabscheut dich.
18Eine Keule, ein Schwert, ein spitzer Pfeil / ist ein falscher Zeuge für seinen Nächsten.
19Ein brüchiger Zahn und ein schlotternder Fuß / ist ein treuloser Mensch in der Zeit der Not.
20Wenn einer sich auszieht bei Frost, / wenn jemand Essig auf Natron gießt, / so ist es, wenn man lustige Lieder vor einem Traurigen singt.
21Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, / wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken,
22so sammelst du glühende Kohlen auf seinen Kopf, / und Jahwe vergilt es dir.
23Nordwind bringt Regen / und Klatsch ein verdrießliches Gesicht.
24Besser auf dem Flachdach zu wohnen / als mit einer zänkischen Frau zusammen im Haus.
25Kühles Wasser für eine durstige Kehle / ist eine gute Nachricht aus fernem Land.
26Eine trübe Quelle, ein verdorbener Brunnen / ist ein Gerechter, der vor einem Gottlosen wankt.
27Zuviel Honig essen ist nicht gut, / zuviel Ehre bekommt uns auch nicht.
28Wie eine Stadt mit zerstörter Mauer / ist ein Mann, der seinen Geist nicht beherrscht.







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