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Sprüche 22

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Ein guter Name ist besser als großer Besitz, / Beliebtheit besser als Silber und Gold.
2Der Reiche und der Arme begegnen sich, / der sie alle schuf, ist Jahwe.
3Der Kluge sieht das Unglück voraus und bringt sich in Sicherheit, / der Unerfahrene geht weiter und wird bestraft.
4Der Lohn von Demut und Furcht vor Jahwe / ist Reichtum, Ehre und erfülltes Leben.
5Der Weg des Falschen ist voll Haken und Schlingen, / wer sein Leben liebt, meidet ihn.
6Gewöhne den Jungen an seinen Weg, / dann bleibt er auch im Alter dabei.
7Der Reiche hat die Armen in seiner Gewalt, / der Schuldner ist seines Gläubigers Sklave.
8Wer Unrecht sät, wird Unheil ernten, / der Stock beendet seinen Übermut.
9Wer Güte zeigt, wird gesegnet sein, / denn er teilt sein Brot mit den Armen.
10Vertreibe den Spötter, dann zieht auch der Zank fort, / das Streiten und Schimpfen hört auf.
11Wer ein reines Gewissen liebt und gewinnend reden kann, / den nimmt der König zum Freund.
12Die Augen Jahwes bewachen das Erkennen, / doch die Worte des Falschen fegt er hinweg.
13Der Faule sagt: Ein Löwe ist draußen, / der bringt mich um, mitten auf dem Platz.
14Eine tiefe Grube ist der Mund der fremden Frau, / wen Jahwe strafen will, der fällt hinein.
15Hat ein Kind nur Dummheiten im Kopf, / entfernt man sie durch die Rute der Zucht.
16Wer den Armen unterdrückt, mehrt dessen Besitz; / wer dem Reichen gibt, macht ihn arm.
17Hör mir zu! Vernimm die Worte von Weisen / und nimm dir mein Wissen zu Herzen!
18Es ist gut, wenn du sie auswendig lernst, / damit du sie jederzeit hersagen kannst.
19Ich belehre dich heute, / damit du Jahwe vertraust.
20Dreißig von diesen Lehren schrieb ich dir auf, / Ratschläge, gut und begründet.
21Sie zeigen dir, wie redlich Wahrheit ist, / damit du dem, der dich schickte, zuverlässige Antwort bringst.
22Beraube nicht den Schwachen, der sich nicht wehren kann, / und benachteilige nicht den Hilflosen vor Gericht.
23Jahwe schützt die Schutzlosen. / Wer sie beraubt, dem raubt er das Leben.
24Lass dich nicht mit einem Zornigen ein / und vom Hitzkopf halte dich fern.
25Sonst gewöhnst du dich an seine Unart / und bringst dich selber zu Fall.
26Sei nicht unter denen, die sich durch Handschlag verpflichten, / die Bürgschaft leisten für fremde Schuld.
27Denn wenn du dann nicht bezahlen kannst, / pfändet man selbst dein Bett.
28Verrücke die uralte Grenze nicht, / die deine Väter dem Grundstück gesetzt.
29Siehst du einen, der tüchtig ist in seinem Beruf - Königen wird er dienen, / und nicht irgendwelchen, die niemand kennt.







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