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Sprüche 21

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Wie ein Wasserlauf ist das Herz des Königs in Jahwes Hand, / er lenkt es, wohin er auch will.
2Der Mensch hält alles, was er tut, für gut, / doch Jahwe prüft die Motive.
3Ein gottrechtes Leben ist Jahwe mehr wert, als geschlachtete Opfer.
4Stolze Augen und hochmütige Herzen - das Licht der Gottlosen - ist Sünde.
5Überlegung und Fleiß bringt guten Gewinn, / doch jede Übereilung nichts als Verlust.
6Durch Betrug erworbener Reichtum / ist wie ein verwehter Dunst, eine tödliche Falle.
7Gewalttat reißt die Gottlosen weg, / denn sie weigern sich, das Rechte zu tun.
8Verschlungen ist der Weg des Schuldigen, / der Redliche geht den geraden Weg.
9Besser auf dem Flachdach zu wohnen, / als mit einer zänkischen Frau zusammen im Haus.
10Ein böser Mensch hat Böses im Sinn, / kein Mitgefühl für den Nächsten.
11Bestraft man den Spötter, lernt ein Unerfahrener daraus, / belehrt man den Weisen, lernt der selber daraus.
12Der Gerechte achtet auf des Gottlosen Haus, / während dieser in sein Unglück stürzt.
13Wer sein Ohr vor dem Schrei des Schwachen verschließt, / bekommt auch keine Antwort, wenn er einmal ruft.
14Eine heimliche Gabe besänftigt den Zorn, / ein verborgenes Geschenk den heftigen Grimm.
15Der Gerechte freut sich, wenn Recht geschieht, / doch der Verbrecher wird in Schrecken versetzt.
16Ein Mensch, der vom Weg der Einsicht abirrt, / Ruht bald in der Versammlung der Schatten.
17Wer die Festfreude liebt, wird dem Mangel verfallen, / wer aufwändig lebt, wird niemals reich.
18Der Schuldige ist das Lösegeld für den Gerechten, / der Betrüger der Austausch für den Redlichen.
19Besser in der Wüste hausen / als Ärger mit einer zänkischen Frau.
20Wertvolle Schätze und duftendes Öl ist in der Wohnung des Weisen, / doch ein Dummer vergeudet es schnell.
21Wer nach Gerechtigkeit und Güte strebt, / findet Leben, Recht und Ehre.
22Ein Weiser erobert die Stadt der Starken / und stürzt das Bollwerk ihrer Sicherheit.
23Wer den Mund hält, / hält sich Probleme vom Hals.
24Der stolze Übermütige - man nennt ihn Spötter - spielt mit böser Überheblichkeit.
25Den Faulen bringen seine Wünsche um, / denn seine Hände wollen nichts tun.
26Es begehrt die Begierde den ganzen Tag, / doch der Gerechte gibt und kann großzügig sein.
27Das Opfer des Frevlers ist Jahwe ein Gräuel, / besonders wenn er es für Schandtaten bringt.
28Ein falscher Zeuge geht zugrunde, / doch ein Ohrenzeuge darf lange reden.
29Der Frevler macht ein freches Gesicht, / der Gerechte hat einen sicheren Gang.
30Keine Weisheit, kein Verstand, / kein Rat besteht vor Jahwe.
31Das Pferd wird gerüstet für den Tag der Schlacht, / doch der Sieg ist die Sache Jahwes.







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