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Sprüche 11

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Falsche Waage ist Jahwe ein Gräuel, / nur volles Gewicht gefällt ihm gut.
2Kommt Übermut, dann kommt auch Schande, / doch Weisheit ist mit Demut verknüpft.
3Aufrichtige werden von Redlichkeit geführt; / Treulose zerfrisst ihre Falschheit.
4Reichtum nützt nichts, wenn Gott zornig ist, / ein gottrechtes Leben rettet vom Tod.
5Dem Aufrichtigen ebnet sein Gehorsam den Weg, / doch Gottlose kommen durch ihre Bosheit zu Fall.
6Die Aufrichtigen rettet ihre Treue, / die Treulosen fängt die eigene Gier.
7Wenn der Gottlose stirbt, zergeht seine Hoffnung, / und seine Erwartungen verlieren sich.
8Der Gerechte wird aus Bedrängnis befreit, / der Gottlose kommt stattdessen hinein.
9Wer Gott verachtet, verdirbt auch seinen Nächsten, / wer lebt, wie es Gott gefällt, wird durch Erkenntnis befreit.
10Geht es den Gerechten wohl, freut sich die Stadt, / kommen die Gottlosen um, jubelt sie auf.
11Durch den Segen der Frommen kommt eine Stadt hoch, / doch das Reden der Gottlosen reißt sie herab.
12Wer über andere lästert, hat keinen Verstand, / doch ein Verständiger hält seinen Mund.
13Wer als Verleumder umherzieht, gibt Anvertrautes preis, / doch ein Zuverlässiger hält die Sache geheim.
14Ohne Führungskunst zerfällt ein Volk, / Rettung kommt durch viele Berater.
15Wer für einen Fremden bürgt, ist übel dran, / doch wer den Handschlag hasst, ist sicher.
16Durch Liebenswürdigkeit kommt eine Frau zu Ehren, / durch Tatkraft Männer zu Vermögen.
17Wer zu anderen gütig ist, tut sich selber wohl, / doch ein Grausamer schneidet sich ins eigene Fleisch.
18Unsicher ist der Gewinn des Gottlosen, / wer lebt, wie Gott es gefällt, erhält sicheren Lohn.
19So gewiss die Gottgerechtigkeit zum Leben führt, / so sicher führt die Jagd nach dem Bösen zum Tod.
20Verschlagene Menschen verabscheut Jahwe, / doch die, die geradlinig leben, gefallen ihm gut.
21Die Hand darauf: Der Böse bleibt nicht ungestraft! / Aber die Nachkommen des Gerechten bleiben verschont.
22Wie ein goldener Ring im Rüssel einer Sau / ist eine schöne Frau, die keinen Anstand hat.
23Wer lebt, wie es Gott gefällt, darf lauter Gutes erwarten, / doch wer Gott missachtet, hofft nur auf Zorn.
24Mancher teilt mit vollen Händen aus und bekommt doch immer mehr, / ein anderer spart über Gebühr und wird doch arm dabei.
25Wer andern Gutes tut, dem geht es selber gut, / wer anderen Erfrischung gibt, wird selbst erfrischt.
26Wer in Notzeiten Getreide hortet, wird von den Leuten verwünscht, / wer es aber verkauft, den segnen sie.
27Wer auf das Gute aus ist, findet Gefallen bei Gott, / wer Böses ausheckt zieht es sich auf den Hals.
28Wer auf sein Geld vertraut, kommt zu Fall, / doch wer lebt, wie es Gott gefällt, wird sprossen wie frisches Laub.
29Wer seine Familie zerrüttet, steht am Schluss vor dem Nichts, / und der Dumme wird ein Sklave des Weisen.
30Der Gerechte ist ein Baum des Lebens; / und der Weise gewinnt Menschen für sich.
31Wer gottrecht lebt, bekommt den Lohn schon auf der Erde, / wer Gott verachtet und in Sünde lebt, erst recht.







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