Teilen

 
















Psalmen 49

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleNeue evangelische Übersetzung
1Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von den Söhnen Korachs. (2) Hört dies an, ihr Völker alle, / merkt auf, alle Bewohner der Welt;
2(3) Menschenkinder, Mannessöhne, / miteinander Arm und Reich!
3(4) Mein Mund soll Weisheitsworte reden. / Was mein Herz ersinnt, soll einsichtig sein.
4(5) Ich wende mein Ohr einem Weisheitsspruch zu, / öffne mein Rätsel zum Zitherspiel.
5(6) Warum sollte ich mich fürchten in bösen Tagen, / wenn das Unrecht meiner Häscher mich umringt?
6(7) Sie verlassen sich auf ihr Vermögen, / mit ihrem großen Reichtum geben sie an.
7(8) Doch niemand kann sein Leben kaufen / und Gott ein Lösegeld geben.
8(9) Für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch, / man muss für immer darauf verzichten.
9(10) Kein Mensch kann für immer leben, / am Sterben führt kein Weg vorbei.
10(11) Denn man sieht: Die Weisen sterben. / Auch Tor und Dummkopf kommen um. / Ihr Vermögen lassen sie anderen.
11(12) Sie denken, ihre Häuser blieben ewig, / ihre Wohnungen von Geschlecht zu Geschlecht. / Hatten sie doch Ländereien nach sich benannt.
12(13) Doch der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht, / er geht zugrunde wie das Vieh.
13(14) So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen, / so enden die, denen die eigenen Worte gefallen. //
14(15) Wie Schafe weidet sie der Tod. / Sie sinken zu den Toten hinab, / und am Morgen verwalten Aufrechte das Ihre. / Ihre Gestalt zerfällt, / ihre Wohnung ist bei den Toten.
15(16) Doch Gott kauft meine Seele los, / er reißt mich aus den Krallen des Todes. //
16(17) Fürchte dich nicht, wenn ein Mann sich bereichert, / wenn der Wohlstand seines Hauses sich mehrt.
17(18) Denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, / sein Reichtum folgt ihm nicht ins Grab.
18(19) Wenn er sich auch sein Leben lang lobt / und sich sagt: "Man schmeichelt dir, wenn du es dir gut gehen lässt!",
19(20) so muss er doch dorthin, wo seine Väter sind, / die niemals mehr das Licht erblicken.
20(21) Der Mensch, in seiner Pracht: Hat er nicht Einsicht, / geht er zugrunde wie das Vieh.







Copyright Information