Teilen

 
















Psalmen 38

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleNeue evangelische Übersetzung
1Ein Psalmlied von David. Zur Erinnerung für Gott. (2) Straf mich nicht, Jahwe, in deinem Zorn, / züchtige mich nicht in deinem Grimm!
2(3) Deine Pfeile bohren sich in mich hinein, / deine Hand liegt schwer auf mir.
3(4) Mein ganzer Körper ist wund durch deinen Zorn, / und durch meine Sünde ist keins von meinen Gliedern heil.
4(5) Meine Schuld wächst mir über den Kopf. / Sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht tragen.
5(6) Meine Wunden stinken und eitern, / weil ich so töricht war.
6(7) Gekrümmt und tief gebeugt / schlepp ich mich trauernd durch den Tag.
7(8) Brennender Schmerz quält meine Seite, / nichts ist mehr heil an mir.
8(9) Müde bin ich und ganz zerschlagen; / ich brülle, weil mein Herz so rast.
9(10) Du weißt, wonach ich verlange, Herr! / Du hast ja mein Stöhnen gehört.
10(11) Mein Herz pocht und meine Kraft ist fort, / auch meine Augen versagen den Dienst.
11(12) Vor meiner Plage scheuen Freunde und Gefährten zurück, / auch meine Verwandten halten sich fern.
12(13) Die meinen Tod wollen, stellen mir Fallen; / die mein Unglück suchen, verleumden mich. / Intrigen spinnen sie den ganzen Tag.
13(14) Doch ich stelle mich taub und höre nicht, / ich bleibe stumm und sage kein Wort.
14(15) Ich bin wie einer, der nichts hört / und keine Widerrede mehr hat.
15(16) Auf dich verlass ich mich, Jahwe. / Du wirst antworten, Herr, mein Gott.
16(17) Sie sollen sich nicht freuen über mich, / nicht großtun, wenn ich falle.
17(18) Denn es fehlt nicht viel zu meinem Sturz, / mein Schmerz erinnert mich daran.
18(19) Doch ich bekenne meine Schuld, / ich sorge mich um meine Sünde.
19(20) Meine Todfeinde sind stark. / So viele hassen mich ohne Grund.
20(21) Sie vergelten mir Gutes mit Bösem. / Weil ich Gutes suche, feinden sie mich an.
21(22) Verlass mich nicht, Jahwe! / Mein Gott, bleib mir nicht fern!
22(23) Eile zu meiner Hilfe, mein Herr, / du mein Heil!







Copyright Information