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Psalmen 109

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Dem Chorleiter. Ein Psalmlied von David. Gott, den ich lobe, / schweige doch nicht!
2Denn sie reißen ihren gottlosen Mund, / ihr Lügenmaul, gegen mich auf / und lügen mir ins Gesicht.
3Mit gehässigen Reden umringen sie mich / und bekämpfen mich ohne Grund.
4Für meine Liebe feinden sie mich an, / doch ich bleibe stets im Gebet.
5Sie gaben mir Böses anstelle von Gutem / und Hass anstelle von Liebe:
6"Bestellt einen Gottlosen gegen ihn, / ein Ankläger stehe an seiner Seite!
7Stellt er sich dem Gericht, werde er schuldig gesprochen! / Selbst sein Gebet gelte als Sünde!
8Er soll möglichst früh sterben, / und seine Stellung soll ein anderer bekommen!
9Seine Kinder sollen Waisen werden, / seine Frau eine Witwe!
10Ja, endlos umherirren sollen seine Kinder, / betteln und ihre Trümmer absuchen.
11Der Gläubiger umstricke alles, was er hat, / ein Fremder plündere den Ertrag seiner Arbeit.
12Es soll keinen geben, der freundlich an ihn denkt, / keinen, der seinen Waisen gnädig ist.
13Seine Nachkommen soll man vernichten, / sein Name erlösche im nächsten Geschlecht!
14Nie vergesse Jahwe die Schuld seiner Väter! / Die Sünde seiner Mutter bleibe ungetilgt!
15Nichts davon soll Jahwe vergessen! Er lasse ihr Andenken von der Erde verschwinden!
16Weil er nicht daran dachte, gnädig zu sein, / hat er den Armen und Hilflosen gejagt / und wollte den Verzweifelten töten.
17Er liebte den Fluch, so treffe er ihn, / er wollte keinen Segen, so bleib er ihm fern!
18Er zog den Fluch an wie ein Hemd, / so dringe er wie Wasser in sein Inneres, / wie Öl in seine Gebeine!
19Er soll ihn bedecken wie ein Gewand, / ihn wie ein Gürtel umschließen!"
20So soll Jahwe mit meinen Feinden verfahren, / mit denen, die mich verleumden.
21Aber du, Jahwe, mein Herr, / tu mir, was deinem Namen entspricht, / denn deine Gnade ist gut! Reiß mich heraus!
22Denn ich bin elend und hilflos, / im Innersten verwundet.
23Wie ein Schatten, der sich streckt, gehe ich hin; / wie ein Insekt schüttelt man mich ab.
24Vom Fasten zittern mir die Knie, / mein Körper fällt vom Fleisch.
25Ich bin ihnen zum Gespött geworden. / Wenn sie mich sehen, schütteln sie den Kopf.
26Hilf mir, Jahwe, mein Gott! / In deiner Gnade rette mich!
27Lass sie erkennen, dass es deine Hand war, / dass du es so getan hast.
28Sie mögen fluchen, du aber segnest. / Greifen sie mich an, müssen sie scheitern, / und dein Diener darf sich freuen.
29Lass meine Feinde sich in Schande kleiden, / ihre Schmach sei wie ein Mantel für sie.
30Mit lauter Stimme will ich Jahwe preisen, / mitten in der Menge will ich ihn loben.
31Denn er steht dem Armen zur Seite, / um ihn vor seinen Richtern zu retten.







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