Teilen

 
















Psalmen 104

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleNeue evangelische Übersetzung
1Auf, meine Seele, preise Jahwe! / Jahwe, mein Gott, du bist sehr groß, / bekleidet mit Hoheit und Pracht.
2Du, der das Licht wie ein Tuch um sich schlingt, / den Himmel wie ein Zeltdach ausspannt;
3der sich aus Wasser seine Kammern baut; / der Wolken zu seinen Wagen macht / und schwebt auf den Schwingen des Sturms;
4der die Winde zu seinen Boten macht, / loderndes Feuer zu seinen Gehilfen.
5Er hat die Erde auf Fundamente gegründet, / bis in Ewigkeit kommt sie niemals ins Wanken.
6Die Flut bedeckte sie wie ein Kleid, / das Wasser stand über den Bergen.
7Vor deiner Zurechtweisung musste es fliehen, / deine Donnerstimme trieb es fort.
8Da hoben sich die Berge, die Täler senkten sich / an den Ort, den du für sie bestimmt hast.
9Du hast dem Wasser Grenzen gesetzt, / es darf sie nie überschreiten, / nie wieder wird es die Erde bedecken.
10Du lässt Quellen entspringen, sie werden zu Bächen, / zwischen den Bergen fließen sie hin.
11Wilde Tiere trinken aus ihnen, / die Wildesel löschen dort ihren Durst.
12An diesen Bächen wohnen die Vögel, / aus dichtem Laub ertönt ihr Gesang.
13Du tränkst die Berge aus deinen Kammern, / durch dein Wirken wird die Erde satt.
14Gras lässt du sprossen für das Vieh, / Pflanzen für die Arbeit des Menschen. / So zieht er Nahrung aus der Erde
15und Wein, der den Menschen erfreut, / Öl, mit dem er seinen Körper pflegt, / und Brot, mit dem er sich stärkt.
16Gesättigt werden die Bäume Jahwes, / die von ihm gepflanzten Libanonzedern.
17In ihnen nisten die Vögel. / Der Storch hat sein Haus in Zypressen.
18Die hohen Berge gehören dem Steinbock, / dem Klippdachs bieten die Felsen Schutz.
19Er hat den Mond gemacht, um Zeiten zu bestimmen, / die Sonne, die ihren Untergang kennt.
20Du lässt die Dunkelheit kommen, und es wird Nacht; / da regen sich alle Tiere im Wald.
21Die Junglöwen brüllen nach Beute, / sie fordern ihre Speise von Gott.
22Geht die Sonne auf, ziehen sie sich zurück / und suchen im Versteck ihr Lager.
23Dann geht der Mensch an seine Arbeit / und tut seine Pflicht bis zum Abend.
24Wie zahlreich sind deine Werke, Jahwe! / Du hast sie alle mit Weisheit gemacht. / Von deinen Geschöpfen ist die Erde erfüllt.
25Da ist das Meer, groß und weit nach allen Seiten hin; / da wimmelt es von Leben, groß und klein und ohne Zahl.
26Da ziehen Schiffe ihre Bahn, / auch der Leviatan, der Riesenfisch, / den du gebildet hast, um mit ihm zu spielen.
27Sie alle, sie warten auf dich, / dass du ihnen ihre Speise gibst zur richtigen Zeit.
28Du gibst ihnen, und sie sammeln sie ein. / Du öffnest deine Hand: Sie werden an guten Dingen satt.
29Du verbirgst dein Gesicht: Sie werden verstört. / Du entziehst ihren Atem: Sie vergehen / und werden wieder zu Staub.
30Du sendest deinen Lebensgeist: Sie werden geschaffen. / Du erneuerst das Gesicht der Erde.
31Die Herrlichkeit Jahwes bleibe ewig! / Jahwe freue sich an seinen Werken!
32Blickt er die Erde an, bebt sie; / berührt er die Berge, speien sie Rauch.
33Mein Leben lang will ich Jahwe besingen, / will meinem Gott spielen, so lange ich bin.
34Möge ihm gefallen, was ich ersinne, / denn ich selbst freue mich an Jahwe!
35Mögen die Sünder von der Erde verschwinden / und die Gottlosen nicht mehr sein! / Auf, meine Seele, preise Jahwe! / Halleluja!







Copyright Information