Teilen

 
















Josua 6

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleNeue evangelische Übersetzung
1Wegen der Israeliten hatte Jericho alle Tore geschlossen und fest verriegelt. Niemand konnte mehr heraus und hinein.
2"Pass auf!", sagte Jahwe zu Josua: "Ich gebe Jericho mitsamt seinem König und allen seinen Kämpfern in deine Hand.
3Sechs Tage lang sollt ihr jeden Tag einmal mit allen bewaffneten Männern um die Stadt herum ziehen.
4Sieben Priester sollen mit sieben Signalhörnern vor der Bundeslade hergehen. Am siebten Tag sollt ihr sieben Mal um die Stadt herum ziehen, wobei die Priester ihr Signalhorn blasen sollen.
5Wenn dann der langgezogene Signalton dröhnt, soll das ganze Volk ein lautes Kriegsgeschrei anstimmen. In diesem Moment wird die Mauer in sich zusammenstürzen, und jeder soll von der Stelle aus, wo er sich gerade befindet, in die Stadt eindringen."
6Josua rief die Priester zu sich und befahl ihnen: "Nehmt die Bundeslade Jahwes auf eure Schultern! Sieben von euch sollen mit je einem Signalhorn vor ihr her ziehen."
7Zum Volk sagte er: "Zieht um die Stadt herum und lasst die Vorhut der Bewaffneten vor der Lade Jahwes hergehen."
8Als Josua dem Volk diesen Befehl erteilt hatte, setzten sich die sieben Priester in Bewegung. Sie trugen sieben Signalhörner vor Jahwe her und bliesen sie immerfort. Die Bundeslade Jahwes folgte ihnen.
9Vor den Priestern zog die Vorhut der Bewaffneten. Als Nachhut folgte das übrige Heer. Sie gingen und die Priester stießen unentwegt in ihr Signalhorn.
10Dem Volk hatte Josua befohlen, keinen Lärm zu machen und sich ganz still zu verhalten. Erst auf seinen Befehl hin sollten sie das Kriegsgeschrei anstimmen.
11So zogen sie mit der Lade Jahwes einmal um die Stadt und kehrten anschließend in ihr Lager zurück, wo sie übernachteten.
12Früh am nächsten Morgen ließ Josua sie wieder aufbrechen: Die Priester trugen die Lade Jahwes,
13sieben von ihnen zogen vor ihr her und bliesen dabei ständig das Signalhorn. Vor ihnen her zog die Vorhut der Bewaffneten und nach der Lade Jahwes folgte als Nachhut das übrige Heer. Es war ein Gehen unter Hörnerklang.
14Wie am Vortag zogen sie einmal um die Stadt und kehrten dann in ihr Lager zurück. So machten sie es sechs Tage lang.
15Am siebten Tag machten sie sich beim Morgengrauen in derselben Ordnung auf und zogen siebenmal um die Stadt. Nur an diesem Tag umrundeten sie die Stadt sieben Mal.
16Als die Priester das siebte Mal die Signalhörner blasen wollten, befahl Josua dem Volk: "Jetzt müsst ihr mit dem Kriegsgeschrei beginnen, denn Jahwe hat Jericho in unsere Gewalt gegeben!
17Aber die ganze Stadt mit allem, was darin ist, soll dem Bann Jahwes verfallen sein. Nur Rahab, die Prostituierte, die unsere Kundschafter versteckt hatte, soll mit allen Menschen in ihrem Haus verschont werden.
18Hütet euch davor, irgendetwas von dem Gebannten zu begehren und an euch zu nehmen, sonst bringt ihr das Lager Israels unter den Bann und stürzt es ins Verderben!
19Alles Gold und Silber und alle Geräte aus Bronze und Eisen sind für Jahwe bestimmt und kommen in den Schatz seines Heiligtums!"
20Da bliesen die Priester noch einmal in die Hörner, und das Volk begann mit einem gewaltigen Kriegsgeschrei. In diesem Moment brach die ganze Mauer in sich zusammen. Da stürmten die Israeliten von allen Seiten in die Stadt und eroberten sie.
21Mit dem scharfen Schwert in der Hand vollstreckten sie den Bann an allem, was in der Stadt lebte: an Männern und Frauen, Alten und Jungen, Rindern, Schafen und Eseln.
22Den beiden Kundschaftern hatte Josua gesagt: "Geht in das Haus der Prostituierten und holt sie samt ihren Angehörigen heraus, wie ihr es geschworen habt."
23Da gingen die jungen Männer hin und brachten Rahab zusammen mit ihrem Vater, ihrer Mutter, ihren Geschwistern und allen Verwandten aus der Stadt und wiesen ihnen einen Platz außerhalb vom Lager Israels an.
24Dann wurde die ganze Stadt niedergebrannt, nur das Gold und das Silber, die eisernen und die bronzenen Geräte brachte man in den Schatz im Heiligtum Jahwes.
25So verschonte Josua die Prostituierte Rahab und ihre ganze Familie, weil sie die Kundschafter in Jericho versteckt hatte. Bis zum heutigen Tag wohnen ihre Nachkommen in Israel.
26Damals ließ Josua das Volk diesen Eid schwören: "Verflucht sei der Mann, der sich erhebt und diese Stadt Jericho wieder baut! Wenn er ihre Fundamente legt, kostet es ihn seinen ältesten Sohn, und wenn er ihre Tore einsetzt, seinen jüngsten."
27Jahwe stand Josua zur Seite, und im ganzen Land sprach man von ihm.







Copyright Information