Teilen

 
















Hiob 5

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleNeue evangelische Übersetzung
1"Ruf doch! Antwortet einer? / An wen von den Heiligen wendest du dich?
2Den Narren bringt der Unwille um, / den Dummkopf tötet der Eifer.
3Einen Narren sah ich Wurzeln schlagen / und verfluchte sogleich seine Wohnstatt.
4Seine Kinder bleiben fern vom Glück, / man zertritt sie im Tor / und niemand rettet sie.
5Ein Hungriger verzehrt seine Ernte, / selbst aus den Dornen holt er sie weg. / Durstige lechzen nach seinem Gut.
6Nicht aus dem Staub geht das Unheil hervor, / Mühsal sprosst nicht aus der Erde.
7Doch der Mensch ist zur Mühsal geboren, / wie der Funkenwirbel aus dem Feuer fliegt."
8"Doch ich, ich würde Gott suchen, / ich brächte meine Sache vor den,
9der Großes und Unergründliches tut, / Wunderbares ohne Zahl, /
10der Regen auf die Erde gibt / und Wasser auf die Fluren schickt, /
11um Niedrige in die Höhe zu bringen, / Trauernde wieder glücklich zu machen.
12Er vereitelt die Anschläge der Klugen, / ihre Hände schaffen keinen Erfolg.
13Er fängt die Weisen in ihrer List / und stürzt den Rat der Gewitzten.
14Am hellen Tag stoßen sie an wie im Dunkeln / und tappen am Mittag wie in der Nacht.
15Er aber rettet vor dem Schwert ihres Mundes, / vor der Hand des Starken den Armen.
16So kann der Schwache Hoffnung haben / und die Bosheit verschließt ihren Mund."
17"Glücklich der Mensch, den Gott bestraft! / Verachte die Zucht des Allmächtigen nicht!
18Denn er fügt Schmerzen zu und verbindet, / er schlägt Wunden und er heilt sie auch.
19Aus sechs Nöten reißt er dich heraus, / in sieben tastet dich kein Unglück an.
20In Hungersnot erlöst er dich vom Sterben, / im Krieg vor dem gewaltsamen Tod.
21Vor der Geißel böser Zungen schützt er dich, / du musst Gewalt nicht fürchten, wenn sie kommt.
22Verwüstung und Hunger wirst du verlachen, / vor wilden Tieren hast du keine Angst.
23Du bist mit den Steinen des Feldes im Bund, / das Raubwild ist im Frieden mit dir.
24Du wirst sehen, dass dein Zelt im Frieden ist, / und wenn du deine Wohnung prüfst, so fehlt dir nichts.
25Du wirst sehen, dass deine Nachkommen zahlreich sind, / deine Sprösslinge wie das Kraut auf der Erde.
26Hoch betagt gehst du ins Grab, wie reifes Korn, das eingefahren wird.
27Sieh, das haben wir erforscht, so ist es. / Wir haben es gehört, merke es dir!"







Copyright Information