Teilen

 
















Hiob 39

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleNeue evangelische Übersetzung
1Kennst du die Zeit, wenn Steinböcke werfen? / Schaust du zu, wie die Hirschkühe kalben?
2Zählst du die Monate, die sie trächtig sind, / kennst du die Zeit, wann sie werfen?
3Sie krümmen sich, / stoßen ihre Jungen aus, / schütteln ihre Wehen ab.
4Ihre Jungen werden kräftig, / erstarken im Freien; / sie gehen davon und kehren nicht wieder.
5Wer hat den Wildesel frei laufen lassen, / wer hat die Fesseln des Wildlings gelöst?
6Ich gab ihm die Steppe als Haus, / das Salzland zu seiner Wohnung.
7Er verlacht das Getümmel der Stadt, / das Geschrei des Treibers hört er nicht.
8Er streift durch die Berge nach Weide, / allem Grünen spürt er nach.
9Meinst du, der Wildstier wird dir dienen, / die Nacht an deiner Krippe verbringen?
10Zwingst du ihn am Strick in die Furche, / pflügt er hinter dir die Täler durch?
11Traust du ihm, weil er so stark ist, / überlässt du ihm deine Arbeit?
12Vertraust du ihm, dass er deine Ernte einbringt / und sie zu deinem Dreschplatz zieht?
13Fröhlich schlägt die Straußhenne die Flügel. / Sind es fromme Schwingen und Federn?
14Nein, sie überlässt ihre Eier der Erde, / lässt sie erwärmen im Staub
15und vergisst, dass ein Fuß sie zerdrücken / und ein Tier sie zertreten kann.
16Sie behandelt ihre Jungen hart, als wären es nicht ihre. / War ihre Mühe umsonst, kümmert es sie nicht,
17denn Gott hat ihr die Weisheit versagt, / er wies ihr keine Einsicht zu.
18Wenn sie dann aber in die Höhe schnellt, / verlacht sie Ross und Reiter.
19Gibst du dem Pferd seine Kraft, / kleidest du seinen Hals mit der Mähne?
20Lässt du es wie die Heuschrecke springen? / Schrecklich sein prächtiges Schnauben!
21Es scharrt den Boden und freut sich seiner Kraft, / es zieht aus, den Waffen entgegen.
22Es lacht über die Angst und fürchtet nichts / und weicht vor dem Schwert nicht zurück.
23Auf ihm klirrt der Köcher, / blitzen Wurfspieß und Speer.
24Wild und ungestüm fliegt es dahin, / lässt sich nicht halten, wenn das Horn ertönt.
25Bei jedem Hornstoß ruft es: Hui! / Es wittert von weitem die Schlacht, / den Donnerruf der Führer und das Kriegsgeschrei.
26Steigt der Falke durch deinen Verstand auf / und breitet seine Flügel in den Südwind aus?
27Erhebt sich der Adler auf deinen Befehl / und baut sein Nest in der Höhe?
28Auf Felsen wohnt und nächtigt er, / auf Felszahn und an steiler Wand.
29Von dort erspäht er den Fraß, / sein Auge sieht in die Ferne.
30Seine Jungen schlürfen Blut. / Wo es Erschlagene gibt, da ist er."
31NA
32NA
33NA
34NA
35NA







Copyright Information