Teilen

 
















Hiob 37

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleNeue evangelische Übersetzung
1Ja, auch mein Herz zittert dabei / und fängt wild zu schlagen an.
2Hört doch das Toben seiner Stimme, / das Grollen, das aus seinem Mund kommt.
3Über der ganzen Welt lässt er es los, / sein Blitz fährt bis zum Ende der Erde.
4Hinter ihm her brüllt der Donner, / er donnert mit seiner erhabenen Stimme. / Er hält sie nicht zurück, wenn sein Donner hallt.
5Gott donnert wunderbar mit seiner Stimme, / tut große Dinge, die man nicht versteht.
6Er spricht zum Schnee: ‚Fall nieder zur Erde!', / und zum Regenschwall: ‚Werde zur Sturzflut!'
7Er versiegelt die Hand jedes Menschen, / dass die Menschen merken: Sie sind sein Werk.
8Da gehen die Tiere in ihr Versteck / und bleiben in ihren Höhlen.
9Aus dem Süden kommt der Sturm; / der Nordwind bringt Kälte.
10Durch Gottes Atem entsteht das Eis, / und die weite Fläche des Wassers erstarrt.
11Er belädt die Wolken mit Wasser / und schickt sie mit Blitzen umher.
12Sie zucken hin und her, / wie er sie lenkt, / dass sie alles tun, was er befiehlt / auf dem ganzen Erdenrund.
13Als Zuchtrute für seine Erde / oder zur Gnade lässt er sie kommen.
14Hör dir das an, Hiob! / Steh auf und betrachte Gottes Wunder!
15Weißt du, wie Gott sie belädt / und das Licht seiner Wolken aufblitzen lässt?
16Verstehst du das Schweben der Wolken, / die Wunder dessen, der alles weiß?
17Du, dem die Kleider zu warm sind, / wenn die Erde unter dem Südwind liegt.
18Kannst du gleich ihm die Lüfte breithämmern, / fest wie einen gegossenen Spiegel?
19Lass uns wissen: Was sollen wir ihm sagen? / Wir tappen doch im Dunkeln und wissen nichts.
20Muss man ihm sagen, dass ich rede? / Muss man erst sprechen, dass es mitgeteilt wird?
21Jetzt sieht man das Licht nicht, / das hinter den Wolken glänzt; / doch dann kommt ein Wind auf und fegt sie weg.
22Aus dem Norden dringt ein goldener Schein; / Gott umgibt eine erschreckende Pracht.
23Den Allmächtigen begreifen wir nicht. / Er ist erhaben an Kraft und Gerechtigkeit; / das Recht beugt er nicht.
24Darum fürchten ihn die Menschen. / Ob einer weise ist, kümmert ihn nicht."







Copyright Information