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Hiob 36

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Elihu fuhr fort und sagte:
2"Warte ein wenig, / ich will's dir erklären, / denn es ist noch mehr zu sagen für Gott.
3Ich will mein Wissen von weither holen / und zeigen, dass mein Schöpfer gerecht ist.
4Das ist gewiss: Meine Worte trügen nicht. / Der, der alles Wissen hat, der ist bei dir.
5Ja, Gott ist mächtig / - und doch verachtet er niemand - / mächtig an Verstandeskraft.
6Den Gottlosen lässt er nicht leben, / doch dem Elenden schafft er das Recht.
7Von Gerechten wendet er seine Augen nicht ab; / mit Königen setzt er sie auf den Thron, / und sie werden für immer erhöht."
8"Und sind sie mit Fesseln gebunden, / in Stricken des Elends gefangen,
9dann zeigt er ihnen ihr Tun, / ihre Vergehen und ihren Stolz;
10dann öffnet er ihr Ohr für Zucht / und befiehlt ihnen, vom Bösen zu lassen.
11Wenn sie hören und sich unterwerfen, / vollenden sie ihre Tage im Glück / und ihre Jahre in Freude.
12Hören sie nicht, laufen sie in den Tod / und kommen im Unverstand um.
13Die Gottesverächter schnauben vor Wut, / sie rufen nicht um Hilfe, wenn er sie lähmt.
14Ihre Seele stirbt schon in der Jugend / und ihr Leben unter Prostituierten.
15Den Elenden rettet er durch sein Elend / und öffnet sein Ohr durch die Not."
16"Er lockt auch dich aus dem Rachen der Angst / in einen weiten Raum ohne Enge, / zur Ruhe am reich gedeckten Tisch.
17Bist du mit dem Urteil des Gottlosen voll, / werden Urteil und Gericht dich ergreifen.
18Der Zorn verlocke dich ja nicht zum Hohn, / das hohe Lösegeld verführe dich nicht!
19Kann dein Schreien dich aus der Not befreien, / können es alle Mühen der Kraft?
20Sehne nicht die Nacht herbei, / in der die Völker untergehen.
21Pass auf und wende dich nicht zu dem Bösen, / dass du es anstelle des Elends auswählst!"
22"Gott ist erhaben in seiner Macht. / Wer ist ein Lehrer wie er?
23Wer schreibt ihm seinen Weg vor, / und wer darf sagen: Du hast Unrecht getan?
24Denk daran, sein Tun zu preisen, / das die Menschen besingen!
25Alle Menschen haben es gesehen, / jeder kann es von ferne erblicken.
26Ja, Gott ist erhaben, wir fassen es nicht; / keiner erforscht die Zahl seiner Jahre."
27"Ja, er zieht Wassertropfen herauf, / ballt den Dunst zu Regen,
28den dann die Wolken abrieseln / und auf viele Menschen träufeln.
29Versteht man gar das Ausbreiten der Wolken, / das Donnerkrachen aus seinem Zelt?
30Schau, mit Licht hat er sich umgeben / und den Grund des Meeres zugedeckt.
31Ja, damit richtet er die Völker - und gibt ihnen Nahrung im Überfluss.
32Seine Hände sind vom Blitz bedeckt; / er befiehlt ihm, wen er treffen soll.
33Sein Rollen kündigt ihn an, / seinen Zorneseifer gegen die Bosheit.







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