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Hiob 35

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Elihu fuhr fort und sagte:
2"Hältst du das für richtig, / wenn du sagst: / ‚Ich will mein Recht von Gott',
3und wenn du sagst: ‚Was macht es dir, / was nützt es mir, / wenn ich nicht sündige?'
4Ich will dir Antwort geben / und deinen Freunden mit dir."
5"Blick zum Himmel auf und sieh / und schau die Wolken an! / Sie sind höher als du.
6Wenn du sündigst, was schadest du ihm; / verübst du viele Verbrechen, was tust du ihm an?
7Wenn du gerecht bist, was gibst du ihm, / was empfängt er dadurch von dir?
8Deine Bosheit trifft Männer wie dich; / Menschen trifft auch deine Gerechtigkeit."
9"Man schreit, dass viel Gewalt geschieht, / ruft um Hilfe vor der Willkür der Großen.
10Aber keiner sagt: ‚Wo ist Gott, mein Schöpfer, / der Lobgesänge gibt in der Nacht,
11der uns Besseres lehrt als die wilden Tiere / und klüger macht als die Vögel?'
12Da schreien sie - doch er antwortet nicht - über den Hochmut der Bösen.
13Das Schreien ist umsonst, Gott hört es nicht, / der Allmächtige sieht es nicht an.
14Wenn du auch sagst, du kannst ihn nicht sehen; / dein Fall liegt ihm vor, warte auf ihn.
15Jetzt aber, weil sein Zorn nicht gestraft hat / und er den Übermut noch übersieht,
16reißt Hiob seinen Mund auf zu leerem Gerede, / macht viele Worte ohne Verstand."







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