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Hiob 18

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Da erwiderte Bildad von Schuach:
2"Wie lange wollt ihr noch auf Worte lauern? / Kommt zur Besinnung, dann wollen wir reden!
3Warum hält man uns für Vieh, / warum sind wir unrein vor dir?
4Du zerreißt dich selbst in deinem Zorn. / Soll wegen dir die Erde veröden, / von seiner Stelle rücken ein Fels?"
5"Doch das Licht des Gottlosen erlischt, / die Flamme seines Feuers strahlt nicht auf.
6Das Licht in seinem Zelt wird dunkel, / und die Leuchte über ihm erlischt.
7Seine starken Schritte werden kurz, / sein eigener Rat wirft ihn nieder.
8Mit eigenen Füßen gerät er ins Netz, / auf Fallgittern geht er entlang.
9Das Klappnetz packt seine Ferse, / die Schlinge hält ihn fest.
10Sein Strick ist in der Erde verborgen, / seine Falle auf dem Pfad.
11Ringsum überfallen ihn Schrecken / und hetzen ihn auf Schritt und Tritt.
12Das Unheil ist hungrig nach ihm, / das Unglück steht für ihn bereit.
13Es frisst ihm Stücke von der Haut, / der Todesbote frisst ihm Glieder ab.
14Sein Vertrauen reißt man aus seinem Zelt, / man treibt ihn zum König der Schrecken.
15Keiner, der zu ihm gehört, wird in seinem Zelt wohnen, / auf seine Wohnung wird Schwefel gestreut.
16Unten verdorren seine Wurzeln, / und oben wird jeder Zweig dürr.
17Sein Andenken verschwindet im Land, / auf der Gasse hat er keinen Namen mehr.
18Aus dem Licht wird er ins Dunkel gestürzt, / man verjagt ihn aus der Welt.
19Kein Kind, kein Enkel setzt die Sippe fort, / nicht einer überlebt in seinem Ort.
20Die im Westen erschaudern über seinen Tag, / und die im Osten packt das Entsetzen.
21Ja, das ist die Wohnung des Bösen, / die Stätte dessen, der Gott nicht kennt."







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