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Hiob 13

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Schaut, all das hat mein Auge gesehen, / mein Ohr gehört und sich gemerkt.
2Was ihr da wisst, das weiß ich auch, / ich stehe euch in nichts zurück."
3"Doch zum Allmächtigen will ich reden, / mit Gott zu streiten ist mein Wunsch!
4Ihr habt doch nur Pflaster aus Lügen, / Pfuschärzte seid ihr allesamt.
5Wenn ihr doch endlich schweigen wolltet, / dann hielte man das noch für Weisheit!
6Hört euch meine Rechtfertigung an, / merkt auf den Streit meiner Worte!
7Wollt ihr Falsches reden für Gott / und Lügen vorbringen für ihn?
8Wollt ihr für ihn Partei ergreifen, / Gottes Sache vertreten?
9Wird es gut für euch sein, wenn er euch erforscht? / Lässt er sich von euch täuschen wie ein Mensch?
10Tadeln, ja tadeln wird er euch, / wenn ihr versteckt Partei ergreift.
11Erschreckt ihr nicht vor seiner Majestät, / wird die Angst vor ihm euch nicht packen?
12Eure Sätze sind nur Sprüche aus Staub, / eure Schilde bestehen aus Ton.
13Seid still, ich will jetzt reden, / mag über mich kommen, was will.
14Und wenn ich Kopf und Kragen riskiere, / ich setze mein Leben aufs Spiel!
15Und wenn er mich tötet, ich warte auf ihn / und verantworte mich direkt vor ihm.
16Schon darin sehe ich mein Heil, / denn kein Schurke kommt ihm vors Gesicht.
17Hört mir nur ganz aufmerksam zu, / dass meine Erklärung auch in eure Ohren dringt.
18Seht, ich bin für den Rechtsstreit gerüstet, / und ich weiß, ich bekomme Recht!
19Wer könnte den Prozess gewinnen gegen mich? / Dann wollte ich schweigen und zugrunde gehen."
20"Nur zweierlei tu mir nicht an, / dann verberge ich mich nicht vor dir:
21‚Nimm deine schwere Hand von mir, / und dein Schrecken befalle mich nicht!'
22Dann kannst du rufen, und ich antworte dir, / oder ich rede, und du antwortest mir.
23Wie groß ist meine Schuldenlast bei dir? / Was sind meine Vergehen und Sünden?
24Warum verbirgst du dein Gesicht, / behandelst mich wie deinen Feind?
25Willst du ein verwehtes Blatt verschrecken, / verfolgst du einen dürren Halm?
26Denn Bitteres teilst du mir zu; / für meine Jugendsünden lässt du mich büßen.
27Du steckst meine Füße in den Block, / beobachtest all meine Wege / und grenzt mich ein auf Schritt und Tritt,
28der ich doch wie Moder zerfalle, / wie ein Kleid, das die Motte zerfraß."







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