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Hiob 11

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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1Da erwiderte Zofar von Naama:
2"Soll der Wortschwall ohne Antwort sein, / und hat ein Schwätzer einfach Recht?
3Lässt dein Gerede Männer verstummen? / Darfst du spotten, ohne dass man's dir verweist?
4Sagst du doch: ‚Meine Lehre ist klar, / ich bin in Gottes Augen rein!'
5Wenn Gott nur reden wollte, / seine Lippen auftun gegen dich
6und zeigte dir verborgene Weisheit, / die zu hoch ist für den Verstand! / Dann würdest du erkennen, / dass Gott von deiner Schuld noch manches übersieht."
7"Kannst du die Tiefe Gottes erreichen, / die Vollkommenheit des Allmächtigen fassen?
8Sie ist hoch wie der Himmel - was kannst du tun? / Sie ist tiefer als die Welt der Toten - was durchschaust du schon?
9Weiter als die Erde ist ihr Maß / und breiter als das Meer.
10Wenn er vorbeizieht und verhaftet, / wenn er zusammentreibt, / wer will ihn daran hindern?
11Denn er erkennt die falschen Leute, / sieht das Unrecht, das man nicht achtet.
12Kommt ein Hohlkopf noch zu Verstand, / wird je ein Wildesel zum Menschen?"
13"Wenn du dein Herz in Ordnung bringst / und deine Hände zu ihm erhebst -
14ist Böses in deiner Hand, entferne es / und lass in deinen Zelten kein Unrecht sein -,
15dann kannst du dein Gesicht ohne Makel erheben, / dann stehst du fest und musst dich nicht fürchten.
16Dann wirst du die Mühsal vergessen, / wirst an sie denken wie an Wasser, das vorüberfloss.
17Heller als der Mittag geht dein Leben auf, / das Dunkel wird dem Morgen gleich.
18Du fasst Vertrauen, weil es Hoffnung gibt, / du schaust dich um und legst dich ruhig nieder.
19Und liegst du da, schreckt keiner dich auf, / und viele suchen deine Gunst.
20Doch die Augen der Bösen versagen, / sie haben keine Zuflucht mehr, / ihre Hoffnung ist nur noch der Tod."







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