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Sprüche 5

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Mein Kind, merke auf meine Weisheit; neige dein Ohr zu meiner Lehre,
2dass du bewahrest guten Rat und dein Mund wisse Unterschied zu halten.
3Denn die Lippen der Hure sind süß wie Honigseim, und ihre Kehle ist glätter als Öl,
4aber hernach bitter wie Wermut und scharf wie ein zweischneidiges Schwert.
5Ihre Füße laufen zum Tod hinunter; ihre Gänge führen ins Grab.
6Sie geht nicht stracks auf dem Wege des Lebens; unstet sind ihre Tritte, dass sie nicht weiß, wo sie geht.
7So gehorchet mir nun, meine Kinder, und weichet nicht von der Rede meines Mundes.
8Lass deine Wege ferne von ihr sein, und nahe nicht zur Tür ihres Hauses,
9dass du nicht den Fremden gebest deine Ehre und deine Jahre dem Grausamen;
10dass sich nicht Fremde von deinem Vermögen sättigen und deine Arbeit nicht sei in eines andern Haus,
11und müssest hernach seufzen, wenn du Leib und Gut verzehrt hast,
12und sprechen: „Ach, wie habe ich die Zucht gehasst und wie hat mein Herz die Strafe verschmäht!
13wie habe ich nicht gehorcht der Stimme meiner Lehrer und mein Ohr nicht geneigt zu denen, die mich lehrten!
14Ich bin schier in alles Unglück gekommen vor allen Leuten und allem Volk.”
15Trink Wasser aus deiner Grube und Flüsse aus deinem Brunnen.
16Lass deine Brunnen herausfließen und die Wasserbäche auf die Gassen.
17Habe du aber sie allein, und kein Fremder mit dir.
18Dein Born sei gesegnet, und freue dich des Weibes deiner Jugend.
19Sie ist lieblich wie eine Hinde und holdselig wie ein Reh. Lass dich ihre Liebe allezeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe.
20Mein Kind, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere?
21Denn jedermanns Wege sind offen vor dem HErrn, und er misst alle ihre Gänge.
22Die Missetat des Gottlosen wird ihn fangen, und er wird mit dem Strick seiner Sünde gehalten werden.
23Er wird sterben, darum dass er sich nicht will ziehen lassen; und um seiner großen Torheit willen wird's ihm nicht wohl gehen.







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