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Sprüche 19

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Ein Armer, der in seiner Frömmigkeit wandelt, ist besser denn ein Verkehrter mit seinen Lippen, der doch ein Narr ist.
2Wo man nicht mit Vernunft handelt, da geht's nicht wohl zu; und wer schnell ist mit Füßen, der tut sich Schaden.
3Die Torheit eines Menschen verleitet seinen Weg, und doch tobt sein Herz wider den HErrn.
4Gut macht viele Freunde; aber der Arme wird von seinen Freunden verlassen.
5Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft; und wer Lügen frech redet, wird nicht entrinnen.
6Viele schmeicheln der Person des Fürsten; und alle sind Freunde des, der Geschenke gibt.
7Den Armen hassen alle seine Brüder; wie viel mehr halten sich seine Freunde von ihm fern! Und wer sich auf Worte verlässt, dem wird nichts.
8Wer klug wird, liebt sein Leben; und der Verständige findet Gutes.
9Ein falscher Zeuge bleibt nicht ungestraft; und wer frech Lügen redet, wird umkommen.
10Dem Narren steht nicht wohl an, gute Tage haben, viel weniger einem Knecht, zu herrschen über Fürsten.
11Wer geduldig ist, der ist ein kluger Mensch, und ist ihm eine Ehre, dass er Untugend überhören kann.
12Die Ungnade des Königs ist wie das Brüllen eines jungen Löwen; aber seine Gnade ist wie der Tau auf dem Grase.
13Ein törichter Sohn ist seines Vaters Herzeleid, und ein zänkisches Weib ein stetiges Triefen.
14Haus und Güter vererben die Eltern; aber ein vernünftiges Weib kommt vom HErrn.
15Faulheit bringt Schlafen, und eine lässige Seele wird Hunger leiden.
16Wer das Gebot bewahrt, der bewahrt sein Leben; wer aber seines Weges nicht achtet, wird sterben.
17Wer sich des Armen erbarmt, der leihet dem HErrn; der wird ihm wieder Gutes vergelten.
18Züchtige deinen Sohn, solange Hoffnung da ist; aber lass deine Seele nicht bewegt werden, ihn zu töten.
19Großer Grimm muss Schaden leiden; denn willst du ihm steuern, so wird er noch größer.
20Gehorche dem Rat, und nimm Zucht an, dass du hernach weise seiest.
21Es sind viel Anschläge in eines Mannes Herzen; aber der Rat des HErrn besteht.
22Ein Mensch hat Lust an seiner Wohltat; und ein Armer ist besser denn ein Lügner.
23Die Furcht des HErrn fördert zum Leben, und wird satt bleiben, dass kein Übel sie heimsuchen wird.
24Der Faule verbirgt seine Hand im Topf und bringt sie nicht wieder zum Munde.
25Schlägt man den Spötter, so wird der Unverständige klug; straft man einen Verständigen, so wird er vernünftig.
26Wer Vater verstört und Mutter verjagt, der ist ein schändliches und verfluchtes Kind.
27Lass ab, mein Sohn, zu hören die Zucht, und doch abzuirren von vernünftiger Lehre.
28Ein loser Zeuge spottet des Rechts, und der Gottlosen Mund verschlingt das Unrecht.
29Den Spöttern sind Strafen bereitet, und Schläge auf der Narren Rücken.







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