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Psalmen 9

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StelleLuther 1912
1Ein Psalm Davids, von der schönen Jugend, vorzusingen. [2] Ich danke dem HErrn von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder.
2[3] Ich freue mich und bin fröhlich in dir und lobe deinen Namen, du Allerhöchster,
3[4] dass du meine Feinde hinter sich getrieben hast; sie sind gefallen und umgekommen vor dir.
4[5] Denn du führest mein Recht und meine Sache aus; du sitzest auf dem Stuhl, ein rechter Richter.
5[6] Du schiltst die Heiden und bringst die Gottlosen um; ihren Namen vertilgst du immer und ewiglich.
6[7] Die Schwerter des Feindes haben ein Ende; die Städte hast du umgekehrt; ihr Gedächtnis ist umgekommen samt ihnen.
7[8] Der HErr aber bleibt ewiglich; er hat seinen Stuhl bereitet zum Gericht,
8[9] und er wird den Erdboden recht richten und die Völker regieren rechtschaffen.
9[10] Und der HErr ist des Armen Schutz, ein Schutz in der Not.
10[11] Darum hoffen auf dich, die deinen Namen kennen; denn du verlässest nicht, die dich, HErr, suchen.
11[12] Lobet den HErrn, der zu Zion wohnt; verkündiget unter den Völkern sein Tun!
12[13] Denn er gedenkt und fragt nach ihrem Blut; er vergisst nicht des Schreiens der Armen.
13[14] HErr, sei mir gnädig; siehe an mein Elend unter den Feinden, der du mich erhebst aus den Toren des Todes,
14[15] auf dass ich erzähle all deinen Preis in den Toren der Tochter Zion, dass ich fröhlich sei über deine Hilfe.
15[16] Die Heiden sind versunken in der Grube, die sie zugerichtet hatten; ihr Fuß ist gefangen in dem Netz, das sie gestellt hatten.
16[17] So erkennt man, dass der HErr Recht schafft. Der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner Hände. (Zwischenspiel. Sela.)
17[18] Ach dass die Gottlosen müssten zur Hölle gekehrt werden, alle Heiden, die Gottes vergessen!
18[19] Denn er wird des Armen nicht so ganz vergessen, und die Hoffnung der Elenden wird nicht verloren sein ewiglich.
19[20] HErr, stehe auf, dass die Menschen nicht Oberhand haben; lass alle Heiden vor dir gerichtet werden!
20[21] Gib ihnen, HErr, einen Meister, dass die Heiden erkennen, dass sie Menschen sind. (Sela.)







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