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Psalmen 73

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Ein Psalm Asaphs. Israel hat dennoch Gott zum Trost, wer nur reines Herzens ist.
2Ich aber hätte schier gestrauchelt mit meinen Füßen; mein Tritt wäre beinahe geglitten.
3Denn es verdross mich der Ruhmredigen, da ich sah, dass es den Gottlosen so wohl ging.
4Denn sie sind in keiner Gefahr des Todes, sondern stehen fest wie ein Palast.
5Sie sind nicht in Unglück wie andere Leute und werden nicht wie andere Menschen geplagt.
6Darum muss ihr Trotzen köstlich Ding sein, und ihr Frevel muss wohl getan heißen.
7Ihre Person brüstet sich wie ein fetter Wanst; sie tun, was sie nur gedenken.
8Sie achten alles für nichts und reden übel davon und reden und lästern hoch her.
9Was sie reden, das muss vom Himmel herab geredet sein; was sie sagen, das muss gelten auf Erden.
10Darum fällt ihnen ihr Pöbel zu und laufen ihnen zu mit Haufen wie Wasser
11und sprechen: „Was sollte Gott nach jenen fragen? Was sollte der Höchste ihrer achten?”
12Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glückselig in der Welt und werden reich.
13Soll es denn umsonst sein, dass mein Herz unsträflich lebt und ich meine Hände in Unschuld wasche, –
14und bin geplagt täglich, und meine Strafe ist alle Morgen da?
15Ich hätte auch schier so gesagt wie sie; aber siehe, damit hätte ich verdammt alle deine Kinder, die je gewesen sind.
16Ich dachte ihm nach, dass ich's begreifen möchte; aber es war mir zu schwer,
17bis dass ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende.
18Ja, du setzest sie aufs Schlüpfrige und stürzest sie zu Boden.
19Wie werden sie so plötzlich zunichte! Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken.
20Wie ein Traum, wenn einer erwacht, so machst du, HErr, ihr Bild in der Stadt verschmäht.
21Da es mir wehe tat im Herzen und mich stach in meinen Nieren,
22da war ich ein Narr und wusste nichts; ich war wie ein Tier vor dir.
23Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
24du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich mit Ehren an.
25Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
26Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
27Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringest um alle, die von dir abfallen.
28Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf den Herrn HErrn, dass ich verkündige all dein Tun.







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