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Psalmen 55

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, auf Saitenspiel. [2] Gott, höre mein Gebet und verbirg dich nicht vor meinem Flehen.
2[3] Merke auf mich und erhöre mich, wie ich so kläglich zage und heule,
3[4] dass der Feind so schreit und der Gottlose drängt; denn sie wollen mir eine Tücke beweisen und sind mir heftig gram.
4[5] Mein Herz ängstet sich in meinem Leibe, und des Todes Furcht ist auf mich gefallen.
5[6] Furcht und Zittern ist mich angekommen, und Grauen hat mich überfallen.
6[7] Ich sprach: O hätte ich Flügel wie Tauben, dass ich flöge und wo bliebe!
7[8] Siehe, so wollte ich ferne wegfliehen und in der Wüste bleiben. (Sela.)
8[9] Ich wollte eilen, dass ich entrönne vor dem Sturmwind und Wetter.
9[10] Mache ihre Zunge uneins, HErr, und lass sie untergehen; denn ich sehe Frevel und Hader in der Stadt.
10[11] Solches geht Tag und Nacht um und um auf ihren Mauern, und Mühe und Arbeit ist drinnen.
11[12] Schadentun regieret drinnen; Lügen und Trügen lässt nicht von ihrer Gasse.
12[13] Wenn mich doch mein Feind schändete, wollte ich's leiden; und wenn mein Hasser wider mich pochte, wollte ich mich vor ihm verbergen.
13[14] Du aber bist mein Geselle, mein Freund und mein Verwandter,
14[15] die wir freundlich miteinander waren unter uns; wir wandelten im Hause Gottes unter der Menge.
15[16] Der Tod übereile sie, dass sie lebendig in die Hölle fahren; denn es ist eitel Bosheit unter ihrem Haufen.
16[17] Ich aber will zu Gott rufen, und der HErr wird mir helfen.
17[18] Des Abends, Morgens und Mittags will ich klagen und heulen, so wird er meine Stimme hören.
18[19] Er erlöst meine Seele von denen, die an mich wollen, und schafft ihr Ruhe; denn ihrer viele sind wider mich.
19[20] Gott wird hören und sie demütigen, der allewege bleibt. (Sela.) Denn sie werden nicht anders und fürchten Gott nicht.
20[21] Sie legen ihre Hände an seine Friedsamen und entheiligen seinen Bund.
21[22] Ihr Mund ist glätter denn Butter, und haben doch Krieg im Sinn; ihre Worte sind gelinder denn Öl, und sind doch bloße Schwerter.
22[23] Wirf dein Anliegen auf den HErrn; der wird dich versorgen und wird den Gerechten nicht ewiglich in Unruhe lassen.
23[24] Aber, Gott, du wirst sie hinunterstoßen in die tiefe Grube: die Blutgierigen und Falschen werden ihr Leben nicht zur Hälfte bringen. Ich aber hoffe auf dich.







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