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Psalmen 44

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StelleLuther 1912
1Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen. [2] Gott, wir haben's mit unsren Ohren gehört, unsre Väter haben's uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters.
2[3] Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die Völker verderbt, aber sie hast du ausgebreitet.
3[4] Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
4[5] Du, Gott, bist mein König, der du Jakob Hilfe verheißest.
5[6] Durch dich wollen wir unsre Feinde zerstoßen; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen.
6[7] Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen;
7[8] sondern du hilfst uns von unsren Feinden und machst zu Schanden, die uns hassen.
8[9] Wir wollen täglich rühmen von Gott und deinem Namen danken ewiglich. (Sela.)
9[10] Warum verstößest du uns denn nun und lässest uns zu Schanden werden und ziehst nicht aus unter unsrem Heer?
10[11] Du lässest uns fliehen vor unsrem Feind, dass uns berauben, die uns hassen.
11[12] Du lässest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden.
12[13] Du verkaufst dein Volk umsonst und nimmst nichts dafür.
13[14] Du machst uns zur Schmach unsren Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die um uns her sind.
14[15] Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden und dass die Völker das Haupt über uns schütteln.
15[16] Täglich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Scham,
16[17] dass ich die Schänder und Lästerer hören und die Feinde und Rachgierigen sehen muss.
17[18] Dies alles ist über uns gekommen; und wir haben doch dein nicht vergessen noch untreu in deinem Bund gehandelt.
18[19] Unser Herz ist nicht abgefallen noch unser Gang gewichen von deinem Weg,
19[20] dass du uns so zerschlägst am Ort der Schakale und bedeckst uns mit Finsternis.
20[21] Wenn wir des Namens unsres Gottes vergessen hätten und unsre Hände aufgehoben zum fremden Gott,
21[22] würde das Gott nicht finden? Er kennt ja unsres Herzens Grund.
22[23] Denn wir werden ja um deinetwillen täglich erwürgt und sind geachtet wie Schlachtschafe.
23[24] Erwecke dich, HErr! Warum schläfst Du? Wache auf und verstoße uns nicht so gar!
24[25] Warum verbirgst du dein Antlitz, vergissest unsres Elends und unsrer Drangsal?
25[26] Denn unsre Seele ist gebeugt zur Erde; unser Leib klebt am Erdboden.
26[27] Mache dich auf, hilf uns und erlöse uns um deiner Güte willen!







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