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Psalmen 37

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Ein Psalm Davids. Erzürne dich nicht über die Bösen; sei nicht neidisch auf die Übeltäter.
2Denn wie das Gras werden sie bald abgehauen, und wie das grüne Kraut werden sie verwelken.
3Hoffe auf den HErrn und tue Gutes; bleibe im Lande und nähre dich redlich.
4Habe Deine Lust am HErrn; der wird dir geben, was dein Herz wünschet.
5Befiehl dem HErrn deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen
6und wird deine Gerechtigkeit hervorbringen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.
7Sei stille dem HErrn und warte auf ihn; erzürne dich nicht über den, dem sein Mutwille glücklich fortgeht.
8Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, erzürne dich nicht, dass du nicht auch übel tust.
9Denn die Bösen werden ausgerottet; die aber des HErrn harren, werden das Land erben.
10Es ist noch um ein kleines, so ist der Gottlose nimmer; und wenn du nach seiner Stätte sehen wirst, wird er weg sein.
11Aber die Elenden werden das Land erben und Lust haben in großem Frieden.
12Der Gottlose droht dem Gerechten und beißt seine Zähne zusammen über ihn.
13Aber der HErr lacht sein; denn er sieht, dass sein Tag kommt.
14Die Gottlosen ziehen das Schwert aus und spannen ihren Bogen, dass sie fällen den Elenden und Armen und schlachten die Frommen.
15Aber ihr Schwert wird in ihr Herz gehen, und ihr Bogen wird zerbrechen.
16Das wenige, das ein Gerechter hat, ist besser als das große Gut vieler Gottlosen.
17Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen; aber der HErr erhält die Gerechten.
18Der HErr kennt die Tage der Frommen, und ihr Gut wird ewiglich bleiben.
19Sie werden nicht zu Schanden in der bösen Zeit, und in der Teuerung werden sie genug haben.
20Denn die Gottlosen werden umkommen; und die Feinde des HErrn, wenn sie gleich sind wie eine köstliche Aue, werden sie doch vergehen, wie der Rauch vergeht.
21Der Gottlose borgt und bezahlt nicht; der Gerechte aber ist barmherzig und gibt.
22Denn seine Gesegneten erben das Land; aber seine Verfluchten werden ausgerottet.
23Von dem HErrn wird solches Mannes Gang gefördert, und er hat Lust an seinem Wege.
24Fällt er, so wird er nicht weggeworfen; denn der HErr hält ihn bei der Hand.
25Ich bin jung gewesen und alt geworden und habe noch nie gesehen den Gerechten verlassen oder seinen Samen nach Brot gehen.
26Er ist allezeit barmherzig und leihet gerne, und sein Same wird gesegnet sein.
27Lass vom Bösen und tue Gutes und bleibe wohnen immerdar.
28Denn der HErr hat das Recht lieb und verlässt seine Heiligen nicht; ewiglich werden sie bewahrt; aber der Gottlosen Same wird ausgerottet.
29Die Gerechten erben das Land und bleiben ewiglich darin.
30Der Mund des Gerechten redet die Weisheit, und seine Zunge lehrt das Recht.
31Das Gesetz seines Gottes ist in seinem Herzen; seine Tritte gleiten nicht.
32Der Gottlose lauert auf den Gerechten und gedenkt ihn zu töten.
33Aber der HErr lässt ihn nicht in seinen Händen und verdammt ihn nicht, wenn er verurteilt wird.
34Harre auf den HErrn und halte seinen Weg, so wird er dich erhöhen, dass du das Land erbest; du wirst es sehen, dass die Gottlosen ausgerottet werden.
35Ich habe gesehen einen Gottlosen, der war trotzig und breitete sich aus und grünte wie ein Lorbeerbaum.
36Da man vorüberging, siehe, da war er dahin; ich fragte nach ihm, da ward er nirgend gefunden.
37Bleibe fromm und halte dich recht; denn solchem wird's zuletzt wohl gehen.
38Die Übertreter aber werden vertilgt miteinander, und die Gottlosen werden zuletzt ausgerottet.
39Aber der HErr hilft den Gerechten; der ist ihre Stärke in der Not.
40Und der HErr wird ihnen beistehen und wird sie erretten; er wird sie von den Gottlosen erretten und ihnen helfen; denn sie trauen auf ihn.







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