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Psalmen 19

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StelleLuther 1912
1Ein Psalm Davids, vorzusingen. [2] Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.
2[3] Ein Tag sagt's dem andern, und eine Nacht tut's kund der andern.
3[4] Es ist keine Sprache noch Rede, da man nicht ihre Stimme höre.
4[5] Ihre Schnur geht aus in alle Lande und ihre Rede an der Welt Ende. Er hat der Sonne eine Hütte an ihnen gemacht;
5[6] und dieselbe geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich, wie ein Held zu laufen den Weg.
6[7] Sie geht auf an einem Ende des Himmels und läuft um bis wieder an sein Ende, und bleibt nichts vor ihrer Hitze verborgen.
7[8] Das Gesetz des HErrn ist vollkommen und erquickt die Seele; das Zeugnis des HErrn ist gewiss und macht die Unverständigen weise.
8[9] Die Befehle des HErrn sind richtig und erfreuen das Herz; die Gebote des HErrn sind lauter und erleuchten die Augen.
9[10] Die Furcht des HErrn ist rein und bleibt ewiglich; die Rechte des HErrn sind wahrhaftig, allesamt gerecht.
10[11] Sie sind köstlicher denn Gold und viel feines Gold; sie sind süßer denn Honig und Honigseim.
11[12] Auch wird dein Knecht durch sie erinnert; und wer sie hält, der hat großen Lohn.
12[13] Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Fehle!
13[14] Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, dass sie nicht über mich herrschen, so werde ich ohne Tadel sein und unschuldig bleiben großer Missetat.
14[15] Lass dir wohl gefallen die Rede meines Mundes und das Gespräch meines Herzens vor dir, HErr, mein Hort und mein Erlöser.







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