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Philemon 1

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  Westcott-Hort (Griechisch),  Gottes Agenda  

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StelleLuther 1912
1Paulus, der Gebundene Christi Jesu, und Timotheus, der Bruder, Philemon, dem Lieben und unsrem Gehilfen,
2und Appia, der Lieben, und Archippus, unsrem Streitgenossen, und der Gemeinde in deinem Hause:
3Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unsrem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
4Ich danke meinem Gott und gedenke dein allezeit in meinem Gebet,
5nachdem ich höre von der Liebe und dem Glauben, welche du hast an den Herrn Jesus und gegen alle Heiligen,
6dass der Glaube, den wir miteinander haben, in dir kräftig werde durch Erkenntnis alles des Guten, das ihr habt in Christo Jesu.
7Wir haben aber große Freude und Trost an deiner Liebe; denn die Herzen der Heiligen sind erquickt durch dich, lieber Bruder.
8Darum, wiewohl ich habe große Freudigkeit in Christo, dir zu gebieten, was dir ziemt,
9so will ich doch um der Liebe willen nur vermahnen, der ich ein solcher bin, nämlich ein alter Paulus, nun aber auch ein Gebundener Jesu Christi.
10So ermahne ich dich um meines Sohnes willen, Onesimus, den ich gezeugt habe in meinen Banden,
11welcher weiland dir unnütz, nun aber dir und mir wohl nütze ist; den habe ich wiedergesandt.
12Du aber wollest ihn, das ist mein eigen Herz, annehmen.
13Denn ich wollte ihn bei mir behalten, dass er mir an deiner Statt diente in den Banden des Evangeliums;
14aber ohne deinen Willen wollte ich nichts tun, auf dass dein Gutes nicht wäre genötigt, sondern freiwillig.
15Vielleicht aber ist er darum eine Zeitlang von dir gekommen, dass du ihn ewig wieder hättest,
16nun nicht mehr als einen Knecht, sondern mehr denn einen Knecht, als einen lieben Bruder, sonderlich mir, wie viel mehr aber dir, beides, nach dem Fleisch und in dem Herrn.
17So du nun mich hältst für deinen Genossen, so wollest du ihn als mich selbst annehmen.
18So er aber dir etwas Schaden getan hat oder schuldig ist, das rechne mir zu.
19Ich, Paulus, habe es geschrieben mit meiner Hand: Ich will's bezahlen. Ich schweige, dass du dich selbst mir schuldig bist.
20Ja, lieber Bruder, gönne mir, dass ich mich an dir ergötze in dem Herrn; erquicke mein Herz in dem Herrn.
21Ich habe aus Zuversicht deines Gehorsams dir geschrieben; und ich weiß, du wirst mehr tun, denn ich sage.
22Daneben bereite mir die Herberge; denn ich hoffe, dass ich durch euer Gebet euch geschenkt werde.
23Es grüßt dich Epaphras, mein Mitgefangener in Christo Jesu,
24Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Gehilfen.
25Die Gnade unsres Herrn Jesu Christi sei mit eurem Geist! Amen.







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