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Johannes 15

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  Westcott-Hort (Griechisch),  Gottes Agenda  

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StelleLuther 1912
1Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner.
2Eine jeglich Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe.
3Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
4Bleibet in mir und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir.
5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
6Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen.
7So ihr in mir bleibet und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.
8Darin wird mein Vater geehrt, dass ihr viel Frucht bringet und werdet meine Jünger.
9Gleichwie mich mein Vater liebt, also liebe ich euch auch. Bleibet in meiner Liebe!
10So ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe.
11Solches rede ich zu euch, auf dass meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
12Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe.
13Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
14Ihr seid meine Freunde, so ihr tut, was ich euch gebiete.
15Ich sage hinfort nicht, dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.
16Ihr habt mich nicht erwählt; sondern ich habe euch erwählt und gesetzt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, auf dass, so ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.
17Das gebiete ich euch, dass ihr euch untereinander liebet.
18So euch die Welt hasst, so wisset, dass sie mich vor euch gehasst hat.
19Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum hasst euch die Welt.
20Gedenket an mein Wort, das ich euch gesagt habe: „Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.” Haben sie mich verfolgt, sie werden euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.
21Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
22Wenn ich nicht gekommen wäre und hätte es ihnen gesagt, so hätten sie keine Sünde; nun aber können sie nichts vorwenden, ihre Sünde zu entschuldigen.
23Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater.
24Hätte ich nicht die Werke getan unter ihnen, die kein anderer getan hat, so hätten sie keine Sünde; nun aber haben sie es gesehen und hassen doch beide, mich und den Vater.
25Doch dass erfüllet werde der Spruch, in ihrem Gesetz geschrieben: „Sie hassen mich ohne Ursache.”
26Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird zeugen von mir.
27Und ihr werdet auch zeugen; denn ihr seid von Anfang bei mir gewesen.







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