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Hoheslied 1

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Das Hohelied Salomos.
2Er küsse mich mit dem Kusse seines Mundes; denn deine Liebe ist lieblicher als Wein.
3Es riechen deine Salben köstlich; dein Name ist eine ausgeschüttete Salbe, darum lieben dich die Jungfrauen.
4Zieh mich dir nach, so laufen wir. Der König führte mich in seine Kammern. Wir freuen uns und sind fröhlich über dir; wir gedenken an deine Liebe mehr denn an den Wein. Die Frommen lieben dich.
5Ich bin schwarz, aber gar lieblich, ihr Töchter Jerusalems, wie die Hütten Kedars, wie die Teppiche Salomos.
6Seht mich nicht an, dass ich so schwarz bin; denn die Sonne hat mich so verbrannt. Meiner Mutter Kinder zürnen mit mir. Sie haben mich zur Hüterin der Weinberge gesetzt; aber meinen eigenen Weinberg habe ich nicht behütet.
7Sage mir an, du, den meine Seele liebt, wo du weidest, wo du ruhest im Mittage, dass ich nicht hin und her gehen müsse bei den Herden deiner Gesellen.
8Weiß du es nicht, du schönste unter den Weibern, so gehe hinaus auf die Fußtapfen der Schafe und weide deine Zicklein bei den Hirtenhäusern.
9Ich vergleiche dich, meine Freundin, meinem Gespann an den Wagen Pharaos.
10Deine Backen stehen lieblich in den Kettchen und dein Hals in den Schnüren.
11Wir wollen dir goldene Kettchen machen mit silbernen Pünktlein.
12Da der König sich herwandte, gab meine Narde ihren Geruch.
13Mein Freund ist mir ein Büschel Myrrhen, das zwischen meinen Brüsten hanget.
14Mein Freund ist mir eine Traube von Zyperblumen in den Weinbergen zu Engedi.
15Siehe, meine Freundin, du bist schön; schön bist du, deine Augen sind wie Taubenaugen.
16Siehe, mein Freund, du bist schön und lieblich. Unser Bett grünt,
17unsrer Häuser Balken sind Zedern, unser Getäfel Zypressen.







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