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Hiob 7

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Muss nicht der Mensch immer im Streit sein auf Erden, und sind seine Tage nicht wie eines Tagelöhners?
2Wie ein Knecht sich sehnt nach dem Schatten und ein Tagelöhner, dass seine Arbeit aus sei,
3also habe ich wohl ganze Monden vergeblich gearbeitet, und elender Nächte sind mir viel geworden.
4Wenn ich mich legte, sprach ich: Wann werde ich aufstehen? Und der Abend ward mir lang; ich wälzte mich und wurde des satt bis zur Dämmerung.
5Mein Fleisch ist um und um wurmig und knotig; meine Haut ist verschrumpft und zunichte geworden.
6Meine Tage sind leichter dahingeflogen denn die Weberspule und sind vergangen, dass kein Aufhalten dagewesen ist.
7Gedenke, dass mein Leben ein Wind ist und meine Augen nicht wieder Gutes sehen werden.
8Und kein lebendiges Auge wird mich mehr schauen; sehen deine Augen nach mir, so bin ich nicht mehr.
9Eine Wolke vergeht und fährt dahin: also, wer in die Hölle hinunterfährt, kommt nicht wieder herauf
10und kommt nicht wieder in sein Haus, und sein Ort kennt ihn nicht mehr.
11Darum will ich auch meinem Munde nicht wehren; ich will reden in der Angst meines Herzens und will klagen in der Betrübnis meiner Seele.
12Bin ich denn ein Meer oder ein Meerungeheuer, dass du mich so verwahrst?
13Wenn ich gedachte: Mein Bett soll mich trösten, mein Lager soll mir meinen Jammer erleichtern,
14so erschrecktest du mich mit Träumen und machtest mir Grauen durch Gesichte,
15dass meine Seele wünschte erstickt zu sein und meine Gebeine den Tod.
16Ich begehre nicht mehr zu leben. Lass ab von mir, denn meine Tage sind eitel.
17Was ist ein Mensch, dass du ihn groß achtest und bekümmerst dich um ihn?
18Du suchst ihn täglich heim und versuchst ihn alle Stunden.
19Warum tust du dich nicht von mir und lässest mich nicht, bis ich nur meinen Speichel schlinge?
20Habe ich gesündigt, was tue ich dir damit, o du Menschenhüter? Warum machst du mich zum Ziel deiner Anläufe, dass ich mir selbst eine Last bin?
21Und warum vergibst du mir meine Missetat nicht und nimmst weg meine Sünde? Denn nun werde ich mich in die Erde legen, und wenn du mich morgen suchst, werde ich nicht da sein.







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