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Hiob 33

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1​Höre doch, Hiob, meine Rede und merke auf alle meine Worte!
2Siehe, ich tue meinen Mund auf, und meine Zunge redet in meinem Munde.
3Mein Herz soll recht reden, und meine Lippen sollen den reinen Verstand sagen.
4Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben.
5Kannst du, so antworte mir; rüste dich gegen mich und stelle dich.
6Siehe, ich bin Gottes ebensowohl als du, und aus Lehm bin ich auch gemacht.
7Siehe, du darfst vor mir nicht erschrecken, und meine Hand soll dir nicht zu schwer sein.
8​Du hast geredet vor meinen Ohren; die Stimme deiner Reden musste ich hören:
9„Ich bin rein, ohne Missetat, unschuldig und habe keine Sünde;
10siehe, er hat eine Sache gegen mich gefunden, er achtet mich für einen Feind;
11er hat meinen Fuß in den Stock gelegt und hat acht auf alle meine Wege.”
12Siehe, darin hast du nicht recht, muss ich dir antworten; denn Gott ist mehr als ein Mensch.
13Warum willst du mit ihm zanken, dass er dir nicht Rechenschaft gibt alles seines Tuns?
14Denn in einer Weise redet Gott und wieder in einer anderen, nur achtet man's nicht.
15Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt, wenn sie schlafen auf dem Bette,
16da öffnet er das Ohr der Leute und schreckt sie und züchtigt sie,
17dass er den Menschen von seinem Vornehmen wende und behüte ihn vor Hoffart
18und verschone seine Seele vor dem Verderben und sein Leben, dass es nicht ins Schwert falle.
19Auch straft er ihn mit Schmerzen auf seinem Bette und alle seinen Gebeine heftig
20und richtet ihm sein Leben so zu, dass ihm vor seiner Speise ekelt, und seine Seele, dass sie nicht Lust zu essen hat.
21Sein Fleisch verschwindet, dass man's nimmer sehen kann; und seine Gebeine werden zerschlagen, dass man sie nicht gerne ansieht,
22dass seine Seele naht zum Verderben und sein Leben zu den Toten.
23So dann für ihn ein Engel als Mittler eintritt, einer aus tausend, zu verkündigen dem Menschen, wie er solle recht tun,
24so wird er ihm gnädig sein und sagen: „Erlöse ihn, dass er nicht hinunterfahre ins Verderben; denn ich habe eine Versöhnung gefunden.”
25Sein Fleisch wird wieder grünen wie in der Jugend, und er wird wieder jung werden.
26Er wird Gott bitten; der wird ihm Gnade erzeigen und wird ihn sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen nach seiner Gerechtigkeit vergelten.
27Er wird vor den Leuten bekennen und sagen: „Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt; aber es ist mir nicht vergolten worden.
28Er hat meine Seele erlöst, dass sie nicht führe ins Verderben, sondern mein Leben das Licht sähe.”
29Siehe, das alles tut Gott zwei- oder dreimal mit einem jeglichen,
30dass er seine Seele zurückhole aus dem Verderben und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.
31Merke auf, Hiob, und höre mir zu und schweige, dass ich rede!
32​Hast du aber was zu sagen, so antworte mir; Sage an! ich wollte dich gerne rechtfertigen.
33Hast du aber nichts, so höre mir zu und schweige; ich will dich die Weisheit lehren.







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