Teilen

 
















Hiob 32

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

oder ganz einfach drücken Sie "Übersetzungen" um die unterschiedlichen Übersetzungen parallel anzuzeigen bzw. vergleichen.
StelleLuther 1912
1Da hörten die drei Männer auf, Hiob zu antworten, weil er sich für gerecht hielt.
2Aber Elihu, der Sohn Baracheels von Bus, des Geschlechts Rams, ward zornig über Hiob, dass er seine Seele gerechter hielt denn Gott.
3Auch ward er zornig über seine drei Freunde, dass sie keine Antwort fanden und doch Hiob verdammten.
4Denn Elihu hatte geharrt, bis dass sie mit Hiob geredet hatten, weil sie älter waren als er.
5Darum, da er sah, dass keine Antwort war im Munde der drei Männer, ward er zornig.
6Und so antwortete Elihu, der Sohn Baracheels von Bus, und sprach: Ich bin jung, ihr aber seid alt; darum habe ich mich gescheut und gefürchtet, mein Wissen euch kundzutun.
7Ich dachte: Lass das Alter reden, und die Menge der Jahre lass Weisheit beweisen.
8Aber der Geist ist in den Leuten und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.
9Die Großen sind nicht immer die Weisesten, und die Alten verstehen nicht das Recht.
10Darum will ich auch reden; höre mir zu. Ich will mein Wissen auch kundtun.
11Siehe, ich habe geharrt auf das, was ihr geredet habt; ich habe aufgemerkt auf eure Einsicht, bis ihr träfet die rechte Rede,
12und ich habe achtgehabt auf euch. Aber siehe, da ist keiner unter euch, der Hiob zurechtweise oder seiner Rede antworte.
13Sagt nur nicht: „Wir haben Weisheit getroffen; Gott muss ihn schlagen, kein Mensch.”
14Gegen mich hat er seine Worte nicht gerichtet, und mit euren Reden will ich ihm nicht antworten.
15Ach! sie sind verzagt, können nicht mehr antworten; sie können nicht mehr reden.
16Weil ich denn geharrt habe, und sie konnten nicht reden (denn sie stehen still und antworten nicht mehr),
17will ich auch mein Teil antworten und will mein Wissen kundtun.
18Denn ich bin der Reden so voll, dass mich der Odem in meinem Innern ängstet.
19Siehe, mein Inneres ist wie der Most, der zugestopft ist, der die neuen Schläuche zerreißt.
20Ich muss reden, dass ich mir Luft mache; ich muss meine Lippen auftun und antworten.
21​Ich will niemands Person ansehen und will keinem Menschen schmeicheln.
22Denn ich weiß nicht zu schmeicheln; leicht würde mich sonst mein Schöpfer dahinraffen.







Copyright Information