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Hiob 3

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Darnach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.
2Und Hiob sprach:
3Der Tag müsse verloren sein, darin ich geboren bin, und die Nacht, welche sprach: Es ist ein Männlein empfangen!
4Derselbe Tag müsse finster sein, und Gott von obenherab müsse nicht nach ihm fragen; kein Glanz müsse über ihn scheinen!
5Finsternis und Dunkel müssen ihn überwältigen, und dicke Wolken müssen über ihm bleiben, und der Dampf am Tage mache ihn grässlich!
6Die Nacht müsse Dunkel einnehmen; sie müsse sich nicht unter den Tagen des Jahres freuen noch in die Zahl der Monden kommen!
7Siehe, die Nacht müsse einsam sein und kein Jauchzen darin sein!
8Es müssen sie verfluchen die Verflucher des Tages und die da bereit sind, zu erregen den Leviathan!
9Ihre Sterne müssen finster sein in ihrer Dämmerung; sie hoffe aufs Licht, und es komme nicht, und müsse nicht sehen die Wimpern der Morgenröte,
10darum dass sie nicht verschlossen hat die Tür des Leibes meiner Mutter und nicht verborgen das Unglück vor meinen Augen!
11Warum bin ich nicht gestorben von Mutterleib an? Warum bin ich nicht verschieden, da ich aus dem Leibe kam?
12Warum hat man mich auf den Schoß gesetzt? Warum bin ich mit Brüsten gesäugt?
13So läge ich doch nun und wäre still, schliefe und hätte Ruhe
14mit den Königen und Ratsherren auf Erden, die das Wüste bauen,
15oder mit den Fürsten, die Gold haben und deren Häuser voll Silber sind.
16Oder wie eine unzeitige Geburt, die man verborgen hat, wäre ich gar nicht, wie Kinder, die das Licht nie gesehen haben.
17Daselbst müssen doch aufhören die Gottlosen mit Toben; daselbst ruhen doch, die viel Mühe gehabt haben.
18Da haben doch miteinander Frieden die Gefangenen und hören nicht die Stimme des Drängers.
19Da sind beide, klein und groß, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.
20Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen und das Leben den betrübten Herzen
21(die des Todes warten, und er kommt nicht, und grüben ihn wohl aus dem Verborgenen,
22die sich sehr freuten und fröhlich wären, wenn sie ein Grab bekämen),
23dem Manne, dessen Weg verborgen ist und vor ihm von Gott verzäunt ward?
24Denn wenn ich essen soll, muss ich seufzen, und mein Heulen fährt heraus wie Wasser.
25Denn was ich gefürchtet habe ist über mich gekommen, und was ich sorgte, hat mich getroffen.
26War ich nicht glückselig? War ich nicht fein stille? Hatte ich nicht gute Ruhe? Und es kommt solche Unruhe!







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