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Amos 8

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Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Luther 1545,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1912
1Der Herr HErr zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stand ein Korb mit reifem Obst.
2Und er sprach: Was siehst du, Amos? Ich aber antwortete: Einen Korb mit reifem Obst. Da sprach der HErr zu mir: Das Ende ist gekommen über mein Volk Israel; ich will ihm nichts mehr übersehen.
3Und die Lieder in dem Palaste sollen in ein Heulen verkehrt werden zur selben Zeit, spricht der Herr HErr; es werden viele Leichname liegen an allen Orten, die man in der Stille hinwerfen wird.
4Hört dies, die ihr den Armen unterdrückt und die Elenden im Lande verderbt
5und sprecht: „Wann will denn der Neumond ein Ende haben, dass wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, dass wir Korn feilhaben mögen und das Maß verringern und den Preis steigern und die Waage fälschen,
6auf dass wir die Armen um Geld und die Dürftigen um ein Paar Schuhe unter uns bringen und Spreu für Korn verkaufen?”
7Der HErr hat geschworen wider die Hoffart Jakobs: Was gilt's, ob ich solcher ihrer Werke ewig vergessen werde?
8Sollte nicht um solches willen das ganze Land erbeben müssen und alle Einwohner trauern? Ja, es soll ganz wie mit einem Wasser überlaufen werden und weggeführt und überschwemmt werden wie mit dem Fluss Ägyptens.
9Zur selben Zeit, spricht der Herr HErr, will ich die Sonne am Mittag untergehen lassen und das Land am hellen Tage lassen finster werden.
10Ich will eure Feiertage in Trauern und alle eure Lieder in Wehklagen verwandeln; ich will über alle Lenden den Sack binden und alle Köpfe kahl machen, und will ihnen ein Trauern schaffen, wie man über einen einzigen Sohn hat; und sie sollen ein jämmerlich Ende nehmen.
11Siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr HErr, dass ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HErrn, zu hören;
12dass sie hin und her von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des HErrn Wort suchen, und doch nicht finden werden.
13Zu der Zeit werden die schönen Jungfrauen und die Jünglinge verschmachten vor Durst,
14die jetzt schwören bei dem Fluch Samarias und sprechen: „So wahr dein Gott zu Dan lebt! so wahr die Weise zu Beer-Seba lebt!” Denn sie sollen also fallen, dass sie nicht wieder aufstehen.







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