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Sprüche 26

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1545
1Wie der Schnee im Sommer und Regen in der Ernte, also reimet sich dem Narren Ehre nicht.
2Wie ein Vogel dahinfährt und eine Schwalbe fleugt, also ein unverdienter Fluch trifft nicht.
3Dem Roß eine Geißel und dem Esel ein Zaum; und dem Narren eine Rute auf den Rücken.
4Antworte dem Narren nicht mich seiner Narrheit, daß du ihm nicht auch gleich werdest.
5Antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, daß er sich nicht weise lasse dünken.
6Wer eine Sache durch einen törichten Boten ausrichtet, der ist wie ein Lahmer an Füßen und nimmt Schaden.
7Wie einem Krüppel das Tanzen, also stehet den Narren an, von Weisheit reden.
8Wer einem Narren Ehre anlegt, das ist, als wenn einer einen Edelstein auf den Rabenstein würfe.
9Ein Spruch in eines Narren Mund ist wie ein Dornzweig, der in eines Trunkenen Hand sticht.
10Ein guter Meister macht ein Ding recht; aber wer einen Hümpler dinget, dem wird's verderbt.
11Wie ein Hund sein Gespeietes wieder frißt, also ist der Narr, der seine Narrheit wieder treibt.
12Wenn du einen siehest, der sich weise dünket, da ist an einem Narren mehr Hoffnung denn an ihm.
13Der Faule spricht: Es ist ein junger Löwe auf dem Wege und ein Löwe auf den Gassen.
14Ein Fauler wendet sich im Bette wie die Tür in der Angel.
15Der Faule verbirgt seine Hand in dem Topf, und wird ihm sauer, daß er sie zum Munde bringe.
16Ein Fauler dünkt sich weiser denn sieben, die da Sitten lehren.
17Wer vorgehet und sich menget in fremden Hader, der ist wie einer, der den Hund bei den Ohren zwacket.
18Wie einer heimlich mit Geschoß und Pfeilen schießt und tötet,
19also tut ein falscher Mensch mit seinem Nächsten und spricht danach: Ich habe gescherzt.
20Wenn nimmer Holz da ist, so verlöscht das Feuer, und wenn der Verleumder weg ist, so höret der Hader auf.
21Wie die Kohlen eine Glut und Holz ein Feuer, also richtet ein zänkischer Mann Hader an.
22Die Worte des Verleumders sind wie Schläge und sie gehen durchs Herz.
23Giftiger Mund und böses Herz ist wie ein Scherben mit Silberschaum überzogen.
24Der Feind wird erkannt bei seiner Rede, wiewohl er im Herzen falsch ist.
25Wenn er seine Stimme holdselig macht, so glaube ihm nicht; denn es sind sieben Greuel in seinem Herzen.
26Wer den Haß heimlich hält, Schaden zu tun, des Bosheit wird vor der Gemeine offenbar werden.
27Wer eine Grube macht, der wird dreinfallen; und wer einen Stein wälzet, auf den wird er kommen.
28Eine falsche Zunge hasset, der ihn strafet; und ein Heuchelmaul richtet Verderben an.







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