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Sprüche 24

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1545
1Folge nicht bösen Leuten und wünsche nicht, bei ihnen zu sein.
2Denn ihr Herz trachtet nach Schaden, und ihre Lippen raten zu Unglück.
3Durch Weisheit wird ein Haus gebauet und durch Verstand erhalten.
4Durch ordentlich Haushalten werden die Kammern voll aller köstlichen, lieblichen Reichtümer.
5Ein weiser Mann ist stark und ein vernünftiger Mann ist mächtig von Kräften.
6Denn mit Rat muß man Krieg führen; und wo viel Ratgeber sind, da ist der Sieg.
7Weisheit ist dem Narren zu hoch; er darf seinen Mund im Tor nicht auftun.
8Wer ihm selbst Schaden tut, den heißt man billig einen Erzbösewicht.
9Des Narren Tücke ist Sünde; und der Spötter ist ein Greuel vor den Leuten.
10Der ist nicht stark, der in der Not nicht fest ist.
11Errette die, so man töten will, und entzieh dich nicht von denen, die man würgen will.
12Sprichst du: Siehe, wir verstehen's nicht; meinest du nicht, der die Herzen weiß, merket es, und der auf die Seele acht hat, kennet es und vergilt dem Menschen nach seinem Werk?
13Iß, mein Sohn, Honig, denn es ist gut, und Honigseim ist süß in deinem Halse.
14Also lerne die Weisheit für deine Seele. Wenn du sie findest, so wird's hernach wohlgehen, und deine Hoffnung wird nicht umsonst sein.
15Laure nicht, als ein Gottloser, auf das Haus des Gerechten; verstöre seine Ruhe nicht!
16Denn ein Gerechter fällt siebenmal und stehet wieder auf; aber die Gottlosen versinken in Unglück.
17Freue dich des Falles deines Feindes nicht, und dein Herz sei nicht froh über seinem Unglück;
18es möchte der HERR sehen und ihm übel gefallen und seinen Zorn von ihm wenden.
19Erzürne dich nicht über den Bösen und eifre nicht über die Gottlosen;
20denn der Böse hat nichts zu hoffen, und die Leuchte der Gottlosen wird verlöschen.
21Mein Kind, fürchte den HERRN und den König und menge dich nicht unter die Aufrührerischen!
22Denn ihr Unfall wird plötzlich entstehen; und wer weiß, wann beider Unglück kommt?
23Dies kommt auch von den Weisen: Die Person ansehen im Gericht ist nicht gut.
24Wer zum Gottlosen spricht: Du bist fromm, dem fluchen die Leute und hasset das Volk.
25Welche aber strafen, die gefallen wohl, und kommt ein reicher Segen auf sie.
26Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicher Kuß.
27Richte draußen dein Geschäft aus und arbeite deinen Acker; danach baue dein Haus.
28Sei nicht Zeuge ohne Ursache wider deinen Nächsten und betrüge nicht mit deinem Munde!
29Sprich nicht: Wie man mir tut, so will ich wieder tun und einem jeglichen sein Werk vergelten.
30Ich ging vor dem Acker des Faulen und vor dem Weinberge des Narren,
31und siehe, da waren eitel Nesseln drauf und stund voll Disteln, und die Mauer war eingefallen.
32Da ich das sah, nahm ich's zu Herzen und schauete und lernete dran.
33Du willst ein wenig schlafen und ein wenig schlummern und ein wenig die Hände zusammentun, daß du ruhest;
34aber es wird dir deine Armut kommen wie ein Wanderer und dein Mangel wie ein gewappneter Mann.







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