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Sprüche 14

Diese Kapitel in anderen Übersetzungen
Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1545
1Durch weise Weiber wird das Haus erbauet; eine Närrin aber zerbricht es mit ihrem Tun.
2Wer den HERRN fürchtet, der gehet auf rechter Bahn; wer ihn aber verachtet, der weicht aus seinem Wege.
3Narren reden tyrannisch; aber die Weisen bewahren ihren Mund.
4Wo nicht Ochsen sind, da ist die Krippe rein; aber wo der Ochse geschäftig ist, da ist viel Einkommens.
5Ein treuer Zeuge lüget nicht; aber ein falscher Zeuge redet türstiglich Lügen.
6Der Spötter suchet Weisheit und findet sie nicht; aber dem Verständigen ist die Erkenntnis leicht.
7Gehe von dem Narren; denn du lernest nichts von ihm.
8Das ist des Klugen Weisheit, daß er auf seinen Weg merkt; aber das ist der Narren Torheit, daß es eitel Trug mit ihnen ist.
9Die Narren treiben das Gespött mit der Sünde; aber die Frommen haben Lust an den Frommen.
10Wenn das Herz traurig ist, so hilft keine äußerliche Freude.
11Das Haus der Gottlosen wird vertilget; aber die Hütte der Frommen wird grünen.
12Es gefällt manchem ein Weg wohl; aber endlich bringt er ihn zum Tode.
13Nach dem Lachen kommt Trauern, und nach der Freude kommt Leid.
14Einem losen Menschen wird's gehen, wie er handelt; aber ein Frommer wird über ihn sein.
15Ein Alberner glaubt alles; aber ein Witziger merkt auf seinen Gang.
16Ein Weiser fürchtet sich und meidet das Arge; ein Narr aber fährt hindurch türstiglich.
17Ein Ungeduldiger tut närrisch; aber ein Bedächtiger hasset es.
18Die Albernen erben Narrheit; aber es ist der Witzigen Krone, vorsichtiglich handeln.
19Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Gottlosen in den Toren des Gerechten.
20Einen Armen hassen auch seine Nächsten; aber die Reichen haben viel Freunde.
21Der Sünder verachtet seinen Nächsten; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmet!
22Die mit bösen Ränken umgehen, werden fehlen; die aber Gutes denken, denen wird Treue und Güte widerfahren.
23Wo man arbeitet, da ist genug; wo man aber mit Worten umgeht, da ist Mangel.
24Den Weisen ist ihr Reichtum eine Krone; aber die Torheit der Narren bleibt Torheit.
25Ein treuer Zeuge errettet das Leben; aber ein falscher Zeuge betrügt.
26Wer den HERRN fürchtet, der hat eine sichere Festung, und seine Kinder werden auch beschirmet.
27Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens, daß man meide die Stricke des Todes.
28Wo ein König viel Volks hat, das ist seine HERRLIchkeit; wo aber, wenig Volks ist, das macht einen HERRN blöde.
29Wer geduldig ist, der ist weise; wer aber ungeduldig ist, der offenbart seine Torheit.
30Ein gütiges Herz ist des Leibes Leben; aber Neid ist Eiter in Beinen.
31Wer dem Geringen Gewalt tut, der lästert desselben Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmet, der ehret Gott,
32Der Gottlose bestehet nicht in seinem Unglück; aber der Gerechte ist auch in seinem Tode getrost.
33Im Herzen des Verständigen ruhet Weisheit und wird offenbar unter den Narren.
34Gerechtigkeit erhöhet ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben.
35Ein kluger Knecht gefällt dem Könige wohl; aber einem schändlichen Knechte ist er feind.







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