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Psalmen 88

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1545
1Ein Psalmlied der Kinder Korah, vorzusingen, von der Schwachheit der Elenden. Eine Unterweisung Hemans, des Esrahiten.
2HERR Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir.
3Laß mein Gebet vor dich kommen; neige deine Ohren zu meinem Geschrei!
4Denn meine Seele ist voll Jammers, und mein Leben ist nahe bei der Hölle.
5Ich bin geachtet gleich denen, die zur Hölle fahren; ich bin wie ein Mann, der keine Hilfe hat.
6Ich liege unter den Toten verlassen, wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, deren du nicht mehr gedenkest, und sie von deiner Hand abgesondert sind.
7Du hast mich in die Grube hinuntergelegt, in die Finsternis und in die Tiefe.
8Dein Grimm drücket mich, und drängest mich mit allen deinen Fluten. Sela.
9Meine Freunde hast du ferne von mir getan; du hast mich ihnen zum Greuel gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht auskommen.
10Meine Gestalt ist jämmerlich vor Elend. HERR, ich rufe dich an täglich; ich breite meine Hände aus zu dir.
11Wirst du denn unter den Toten Wunder tun, oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela.
12Wird man in Gräbern erzählen deine Güte und deine Treue im Verderben?
13Mögen denn deine Wunder in Finsternis erkannt werden, oder deine Gerechtigkeit im Lande, da man nichts gedenket?
14Aber ich schreie zu dir, HERR, und mein Gebet kommt frühe vor dich,
15Warum verstößest du, HERR, meine Seele und verbirgest dein Antlitz vor mir?
16Ich bin elend und ohnmächtig, daß ich so verstoßen bin, und leide dein Schrecken, daß ich schier verzage.
17Dein Grimm gehet über mich, dein Schrecken drücket mich.
18Sie umgeben mich täglich wie Wasser und umringen mich miteinander.







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