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Psalmen 77

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1545
1Ein Psalm Assaphs für Jeduthun, vorzusingen.
2Ich schreie mit meiner Stimme zu Gott; zu Gott schreie ich, und er erhöret mich.
3In der Zeit meiner Not suche ich den HERRN; meine Hand ist des Nachts ausgereckt und läßt nicht ab; denn meine Seele will sich nicht trösten lassen.
4Wenn ich betrübt bin, so denke ich an Gott; wenn mein Herz in Ängsten ist; so rede ich. Sela.
5Meine Augen hältst du, daß sie wachen; ich bin so ohnmächtig, daß ich nicht reden kann.
6Ich denke der alten Zeit, der vorigen Jahre.
7Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel und rede mit meinem Herzen; mein Geist muß forschen.
8Wird denn der HERR ewiglich verstoßen und keine Gnade mehr erzeigen?
9Ist's denn ganz und gar aus mit seiner Güte? und hat die Verheißung ein Ende?
10Hat denn Gott vergessen, gnädig zu sein, und seine Barmherzigkeit vor Zorn verschlossen? Sela.
11Aber doch sprach ich: Ich muß das leiden; die rechte Hand des Höchsten kann alles ändern.
12Darum gedenk ich an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder
13und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun.
14Gott dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott, als du, Gott, bist?
15Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht beweiset unter den Völkern.
16Du hast dein Volk erlöset gewaltiglich, die Kinder Jakobs und Josephs. Sela.
17Die Wasser sahen dich, Gott; die Wasser sahen dich und ängsteten sich, und die Tiefen tobeten.
18Die dicken Wolken gossen Wasser; die Wolken donnerten, und die Strahlen führen daher.
19Es donnerte im Himmel; deine Blitze leuchteten auf dem Erdboden; das Erdreich regte sich und bebete davon.
20Dein Weg war im Meer und dein Pfad in großen Wassern, und man spürete doch deinen Fuß nicht.







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