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Psalmen 44

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1545
1Eine Unterweisung der Kinder Korah, vorzusingen,
2Gott, wir haben mit unsern Ohren gehöret, unsere Väter haben uns erzählet, was du getan hast zu ihren Zeiten vor alters.
3Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, aber sie hast du eingesetzt; du hast die Völker verderbet, aber sie hast du ausgebreitet.
4Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen.
5Gott, du bist derselbe mein König, der du Jakob Hilfe verheißest.
6Durch dich wollen wir unsere Feinde zerstoßen; in deinem Namen wollen wir untertreten, die sich wider uns setzen.
7Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen,
8sondern du hilfst uns von unsern Feinden und machest zuschanden, die uns hassen.
9Wir wollen täglich rühmen von Gott und deinem Namen danken ewiglich. Sela.
10Warum verstößest du uns denn nun und lässest uns zuschanden werden und zeuchst nicht aus unter unserm Heer?
11Du lässest uns fliehen vor unserm Feinde, daß uns berauben, die uns hassen.
12Du lässest uns auffressen wie Schafe und zerstreuest uns unter die Heiden.
13Du verkaufest dein Volk umsonst und nimmst nichts drum.
14Du machst uns zur Schmach unsern Nachbarn, zum Spott und Hohn denen, die um uns her sind.
15Du machst uns zum Beispiel unter den Heiden, und daß die Völker das Haupt über uns schütteln.
16Täglich ist meine Schmach vor mir, und mein Antlitz ist voller Schande,
17daß ich die Schänder und Lästerer hören und die Feinde und Rachgierigen sehen muß.
18Dies alles ist über uns kommen, und haben doch dein nicht vergessen, noch untreulich in deinem Bunde gehandelt;
19unser Herz ist nicht abgefallen, noch unser Gang gewichen von deinem Wege,
20daß du uns so zerschlägest unter den Drachen und bedeckest uns mit Finsternis.
21Wenn wir des Namens unsers Gottes vergessen hätten und unsere Hände aufgehoben zum fremden Gott,
22das möchte Gott wohl finden; nun kennet er ja unsers Herzens Grund.
23Denn wir werden ja um deinetwillen täglich erwürget und sind geachtet wie Schlachtschafe.
24Erwecke dich, HERR, warum schläfst du? Wache auf und verstoße uns nicht so gar!
25Warum verbirgest du dein Antlitz, vergissest unsers Elends und Dranges?
26Denn unsere Seele ist gebeuget zur Erde; unser Bauch klebet am Erdboden.







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