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Hiob 28

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Luther 1912,  Elberfelder 1905,  Elberfelder 1871,  Schlachter 1951,  Textbibel,  Neue evang. Übersetzung,  Vulgate (Lateinisch),  King James(Englisch),  

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StelleLuther 1545
1Es hat das Silber seine Gänge und das Gold seinen Ort, da man es schmelzt.
2Eisen bringet man aus der Erde, und aus den Steinen schmelzt man Erz.
3Es wird je des Finstern etwa ein Ende, und jemand findet ja zuletzt den Schiefer tief verborgen.
4Es bricht ein solcher Bach hervor, daß, die darum wohnen, den Weg daselbst verlieren; und fällt wieder und schießt dahin von den Leuten.
5Man bringet auch Feuer unten aus der Erde, da doch oben Speise auf wächst.
6Man findet Saphir an etlichen Orten und Erdenklöße, da Gold ist.
7Den Steig kein Vogel erkannt hat und kein Geiersauge gesehen.
8Es haben die stolzen Kinder nicht drauf getreten, und ist kein Löwe drauf gegangen.
9Auch legt man die Hand an die Felsen und gräbet die Berge um.
10Man reißet Bäche aus den Felsen; und alles, was köstlich ist, siehet das Auge.
11Man wehret dem Strom des Wassers und bringet, das verborgen drinnen ist, ans Licht.
12Wo will man aber Weisheit finden, und wo ist die Stätte des Verstandes?
13Niemand weiß, wo sie liegt, und wird nicht funden im Lande der Lebendigen.
14Der Abgrund spricht: Sie ist in mir nicht; und das Meer spricht: Sie ist nicht bei mir.
15Man kann nicht Gold um sie geben, noch Silber darwägen, sie zu bezahlen.
16Es gilt ihr nicht gleich ophirisch Gold oder köstlicher Onyx und Saphir.
17Gold und Demant mag ihr nicht gleichen, noch um sie gülden Kleinod wechseln.
18Ramoth und Gabis achtet man nicht. Die Weisheit ist höher zu wägen denn Perlen.
19Topasius aus Mohrenland wird ihr nicht gleich geschätzt, und das reinste Gold gilt ihr nicht gleich.
20Woher kommt denn die Weisheit, und wo ist die Stätte des Verstandes?
21Sie ist verhohlen vor den Augen aller Lebendigen, auch verborgen den Vögeln unter dem Himmel.
22Die Verdammnis und der Tod sprechen: Wir haben mit unsern Ohren ihr Gerücht gehöret.
23Gott weiß den Weg dazu und kennet ihre Stätte.
24Denn er siehet die Enden der Erde und schauet alles, was unter dem Himmel ist.
25Da er dem Winde sein Gewicht machte und setzte dem Wasser sein gewisses Maß,
26da er dem Regen ein Ziel machte und dem Blitz und Donner den Weg,
27da sah er sie und erzählete sie, bereitete sie und erfand sie;
28und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des HERRN, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Verstand.







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